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Berlin (ots) - Die SPD-Bundestagsfraktion hat ein Positionspapier (https://www.s
pdfraktion.de/sites/default/files/documents/position-praevention.pdf)
beschlossen, das konkrete Maßnahmen für einen besseren Kinder- und Jugendschutz
sowie eine stärkere und ressortübergreifende Präventionspolitik fordert. Ziel
ist es, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu reduzieren, Familien zu entlasten
und allen Kindern und Jugendlichen faire Chancen auf ein gesundes Aufwachsen zu
ermöglichen.
Svenja Stadler, Berichterstatterin der AG Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
der SPD-Bundestagsfraktion:
"Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf ein gesundes Aufwachsen. Deshalb
dürfen wir nicht länger akzeptieren, dass ungesunde Ernährung, Suchtmittel oder
digitale Risiken für viele junge Menschen zum Alltag gehören. Gute Prävention
schützt, bevor Schäden entstehen, und eröffnet faire Chancen für alle Kinder -
unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern. Prävention ist keine Bevormundung,
sondern eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft."
Serdar Yüksel , Berichterstatter der AG Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion:
"Das Positionspapier enthält Forderungen zur Förderung gesunder Ernährung, zur
Reduzierung des Zuckerkonsums, zum besseren Schutz vor Alkohol, Nikotinprodukten
und Energy-Drinks sowie zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und
Jugendlichen. Zudem sprechen wir uns für sichere digitale Räume, eine
altersgerechte Medienbildung und den Ausbau von Bewegungs- und
Präventionsangeboten aus."
Truels Reichardt , Berichterstatter der AG Bildung, Familie, Senioren, Frauen
und Jugend der SPD-Bundestagsfraktion:
"Prävention muss dort ansetzen, wo Kinder und Jugendliche Schaden nehmen: bei
Getränken mit viel Koffein und viel Zucker, bei frühem Alkoholkonsum oder beim
Passivrauchen im Auto. Ein Mindestalter für Energydrinks, eine Herstellerabgabe
für zuckergesüßte Getränke zur Zuckerreduktion, die Abschaffung des begleiteten
Trinkens und ein Rauchverbot in geschlossenen Fahrzeugen, sobald Kinder oder
Schwangere mitfahren, sind Maßnahmen, die sofort wirken. Die Gesundheit von
Kindern und Jugendlichen hat Vorrang vor den Interessen der
Lebensmittelindustrie."
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