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Berlin (ots) - Neue Studienergebnisse des ASB-Resilienzprogramms zu Vorsorge,
Vertrauen, Engagement und gesellschaftlicher Resilienz
Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und in
Nordrhein-Westfalen stellt sich eine zentrale Frage: Welche Lehren wurden aus
den Krisenerfahrungen der vergangenen Jahre gezogen und wie gut ist unsere
Gesellschaft heute auf zukünftige Krisen vorbereitet?
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat gemeinsam mit der Krisen- und
Katastrophenforschungsstelle an der FU Berlin (KFS) und der Hochschule Bielefeld
(HSBI) im Rahmen des ASB-Resilienzprogramms untersucht, welche Faktoren Menschen
und Gemeinschaften widerstandsfähig machen und welche Voraussetzungen es
braucht, um Krisen besser bewältigen zu können.
Die Studien basieren auf Untersuchungen in den nordrhein-westfälischen Kommunen
Erftstadt und Mechernich , die vom Hochwasser 2021 betroffen waren, sowie in
Neustadt in Sachsen , das 2022 von einem großflächigen Waldbrand betroffen war.
Die Ergebnisse ermöglichen damit einen vergleichenden Blick auf
Krisenerfahrungen und Resilienz in unterschiedlichen regionalen Kontexten.
Das ASB-Resilienzprogramm verbindet wissenschaftliche Forschung mit der
Entwicklung praxisnaher Ansätze zur Stärkung gesellschaftlicher Resilienz. Die
Ergebnisse werden erstmals im Rahmen dieser Pressekonferenz vorgestellt. Die
Studien zeigen unter anderem:
- warum viele Menschen trotz zunehmender Krisen weiterhin nicht ausreichend
vorbereitet sind,
- welche Rolle Gemeinschaft, Engagement und Vertrauen für die Bewältigung von
Krisen spielen,
- und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um die Resilienz unserer
Gesellschaft zu stärken.
Darüber hinaus wird mit der Resilienz-Kartenbox ein im Projekt entwickeltes
Angebot vorgestellt, das Menschen niedrigschwellig dabei unterstützen soll, sich
mit Krisenvorsorge, Gemeinschaft und Resilienz auseinanderzusetzen.
Es sprechen
- Knut Fleckenstein, Bundesvorsitzender des ASB Deutschland e.V.
- Edith Wallmeier, Bundesgeschäftsführerin des ASB Deutschland e.V.
- Dr. Cordula Dittmer, Hochschule Bielefeld
- Dr. Alexander Scheidt, KFS Berlin
- Johannes Thormann, Geschäftsführer ASB Rhein-Erft/Düren e.V. und Einsatzkraft
beim Hochwasser 2021
Moderation:
Diana Zinkler, Fachbereichsleiterin Kommunikation & Public Affairs, ASB
Deutschland e.V.
Der ASB lädt Vertreter:innen von Medien sowie interessierte Akteur:innen aus
Politik, Wissenschaft, Hilfsorganisationen und Zivilgesellschaft herzlich zur
hybriden Pressekonferenz in die Berliner ASB-Bundesgeschäftsstelle oder zur
Teilnahme per Livestream ein.
Datum: 7. Juli 2026
Uhrzeit: 11.00 Uhr
Ort: Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V.
Bundesgeschäftsstelle Berlin
Alte Jakobstraße 79-80
10179 Berlin
Livestream: https://streamyard.com/watch/stgayehmCfH2
Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. Juli 2026 unter mailto:presse@asb.de . Bitte
geben Sie dabei an, ob Sie vor Ort oder online teilnehmen möchten.
Pressekontakt:
Albert Linner
Fachbereich Kommunikation und Public Affairs
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
Mobil: 0172 180 4505
E-Mail: mailto:a.linner@asb.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6532/6301079
OTS: ASB-Bundesverband
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