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POL-PPRP: Unbekannte geben sich als Polizeibeamte aus

25.06.2026 16:25 Uhr Polizeipräsidium Rheinpfalz

Ludwigshafen (ots) - Zunächst wurde ein 74-jähriger Mann aus Ludwigshafen von einem unbekannten Täter angerufen. Der Anrufer stellte sich als "Thomas Berger, Kriminalpolizei Ludwigshafen, Wittelsbachstraße" vor und behauptete, es seien Unterlagen gefunden worden, die den Senior betreffen würden. Anschließend fragte er gezielt nach Goldbarren oder Goldmünzen und bot an, der Mann könne bis 19 Uhr persönlich in der Wittelsbachstraße erscheinen. Der Senior durchschaute den Betrugsversuch und beendete das Gespräch. Am selben Tag erhielt ein 84-jähriger Mann einen ähnlichen Anruf. Der unbekannte Täter gab sich als Beamter eines örtlichen Kommissariats in Schifferstadt aus und erkundigte sich nach Auffälligkeiten in der Straße sowie nach einem Schließfach oder Goldbarren im Besitz des Seniors. Dieser stellte Rückfragen, woraufhin der Täter das Gespräch selbst abbrach.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen: - Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich. - Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an. - Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte! - Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben. - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht!" oder ähnlichen Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen. - Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie bei Rückfragen an die Polizei die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle selbst über die Tasten ein. - Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle oder melden Sie den Sachverhalt über unserer Online-Wache: www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/. - Im Notfall wählen Sie die 110, Notruf Polizei! - Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621 963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rheinpfalz Jan Liebel Telefon: 0621 963-20022 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de https://s.rlp.de/86q

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/117696/6302246 OTS: Polizeipräsidium Rheinpfalz


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Rheinpfalz
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