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Fürth (ots) - Am Mittwochnachmittag (8. Juli) kam es an der Regnitztalbrücke zu
einem Brand. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Ermittlungen
aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.
Gegen 17:50 Uhr informierte die Einsatzzentrale der Landespolizei die
Bundespolizeiinspektion Nürnberg über einen Brand an der Regnitztalbrücke an der
Bahnstrecke Nürnberg-Bamberg. Beim Eintreffen der Streife war das Feuer bereits
von der Berufsfeuerwehr gelöscht worden. Bei der Regnitztalbrücke handelt es
sich um eine eingleisige Nebenbrücke, die nicht mehr befahren wird. Unbekannte
hatten unter dem Gleis befindliche Pressholzplatten in Brand gesetzt. Mit
Ausnahme der Holzplatten entstand kein weiterer Sachschaden an Einrichtungen der
Deutschen Bahn AG. Die unmittelbar daneben verlaufende Hauptstrecke
(Nürnberg-Bamberg), die sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr stark
frequentiert wird, musste infolge des Feuerwehreinsatzes für rund 45 Minuten
gesperrt werden. Dadurch kam es zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Vor Ort
waren Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei, der Berufsfeuerwehr sowie ein
Notfallmanager der Deutschen Bahn AG im Einsatz.
Für die weiteren Ermittlungen bittet die Bundespolizei um Hinweise aus der
Bevölkerung. Gesucht werden Zeuginnen und Zeugen, die am Mittwochnachmittag im
Bereich der Regnitztalbrücke verdächtige Personen oder ungewöhnliche
Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Nürnberg
unter der Telefonnummer 0911 205551-0 oder per E-Mail an
bpoli.nuernberg@polizei.bund.de entgegen.
Rückfragen bitte an:
Hubert Grimm
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
Telefon: 0911 205551-105
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg,
Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche
Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der
Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und
Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken,
Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim.
Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.
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OTS: Bundespolizeidirektion München
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