|
Arnsberg (ots) - Am Montagnachmittag wurde der Polizei eine Drohne gemeldet, die
über mehrere Wohnhäuser an der Von-Bernuth-Straße geflogen sein soll.
Eine Anwohnerin informierte um 14:27 Uhr die Polizeiwache Arnsberg. Nach ihren
Angaben war die Drohne wenige Minuten zuvor über ein Mehrfamilienhaus sowie die
angrenzenden Gebäude geflogen. Dabei soll sie sich unter anderem über Balkonen
und Hauseingängen befunden haben. Die Zeugin vermutete, dass mit der Drohne
Foto- oder Videoaufnahmen angefertigt wurden.
Nachdem die Anwohnerin die Drohne mit ihrem Mobiltelefon fotografiert hatte,
flog diese nach ihren Angaben in Richtung Lüsenberg davon. Eine Person, die die
Drohne gesteuert haben könnte, konnte sie im Umfeld nicht erkennen.
Die Drohne sowie der verantwortliche Fernpilot konnten von der Polizei nicht
mehr festgestellt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei weist darauf hin, dass auch beim Einsatz von Drohnen die
Privatsphäre anderer Menschen respektiert werden muss. Insbesondere Aufnahmen
von Personen, Balkonen, Gärten oder Bereichen, die normalerweise nicht
öffentlich einsehbar sind, können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Drohnenpiloten sollten sich vor jedem Flug mit den geltenden Vorschriften und
möglichen Flugbeschränkungen vertraut machen. Grundsätzlich gilt: Die
Perspektive aus der Luft ist kein Freibrief für den Blick in die Privatsphäre.
Wer eine verdächtige Drohne beobachtet, sollte nach Möglichkeit den Flug, das
Aussehen der Drohne, die Flugrichtung sowie den möglichen Standort des Piloten
dokumentieren. Dabei sollten Betroffene sich nicht selbst in Gefahr bringen und
die Polizei verständigen.
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Benedikt Teutenberg
Telefon: 0291-9020-1140
E-Mail: Pressestelle.Hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de
https://hochsauerlandkreis.polizei.nrw/
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65847/6314001
OTS: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
|