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Kleve - Kempen - Emmerich - Nettetal - Boisheim (ots) - Am Dienstagnachmittag
kontrollierte die Bundespolizei auf der Autobahn 3 am Rastplatz Knauheide einen
23-jährigen Syrer bei der Einreise aus den Niederlanden. Bei der Überprüfung der
Personalien in den polizeilichen Datenbeständen anhand des vorgelegten syrischen
Reisepasses stellte sich heraus, dass der Reisende mit einem Haftbefehl wegen
Nötigung durch die Staatsanwaltschaft Wuppertal gesucht wird. Zudem ordnete die
Staatsanwaltschaft Wuppertal die Sicherstellung des Führerscheines an. Diesen
konnten die Beamten nicht sicherstellen, da er nicht aufgefunden wurde. Die
Bundespolizei verhaftete den Syrer Ort und brachte ihn nach Abschluss der
polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle zur Verbüßung einer 30-tägigen
Haftstrafe in das Gefängnis in Kleve, da er die verhängte Geldstrafe in Höhe von
1200 Euro nicht bezahlen konnte.
Als Fahrgast im Regionalexpress 13 reiste am Nachmittag ein 26-jähriger
Deutscher aus Venlo kommend in das Bundesgebiet ein. Hier ergab die Überprüfung
der Personalien, dass er mit einem Haftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen
durch die Staatsanwaltschaft Bonn gesucht wird. Der Verurteilte zahlte die ihm
auferlegte Geldstrafe in Höhe von 90 Euro bei der Bundespolizei ein und konnte
somit die ihm drohende neuntägige Haftstrafe abwenden. Nach Abschluss der
polizeilichen Maßnahmen durfte er seine Reise fortsetzen.
Auf der Autobahn 52 kontrollierte die Bundespolizei am Dienstagabend Reisende in
einem grenzüberschreitenden Reisebus bei der Einreise aus den Niederlanden.
Hierbei wurden auch die Personalien eines 25-jährigen Deutschen anhand des
vorgelegten Personalausweises in den polizeilichen Fahndungssystemen überprüft.
In diesem Fall suchte die Staatsanwaltschaft Köln den Reisenden mit einem
Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Hiernach musste der Verurteilte
noch eine Geldstrafe in Höhe von 250 Euro bezahlen oder eine 12-tägige
Haftstrafe verbüßen. Der Mann zahlte die Geldstrafe bei der Bundespolizei und
durfte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Kleve
Uwe Eßelborn
Telefon: (02821) 7451-0
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OTS: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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