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München/Mühldorf a. Inn (ots) - Am Montagabend (10. August) haben Beamte der
Bundespolizei im Landkreis Mühldorf am Inn eine Wohnung eines 34-Jährigen
durchsucht. Der Mann soll im Juli am Hauptbahnhof München kabellose Kopfhörer
eines 24-Jährigen unterschlagen haben.
Bereits am 9. Juli reiste ein 24-jähriger Deutscher mit dem ICE1601 von Berlin
nach München. Am 10. August erstattete er bei der Polizeiinspektion 41 Anzeige
wegen Unterschlagung seiner kabellosen Kopfhörer. Diese hatte er in dem
Schnellzug vergessen, konnte sie danach jedoch nicht im Fundbüro auffinden.
Anhand der Ortungsfunktion seiner Kopfhörer konnte er zwischenzeitlich
feststellen, dass sich diese auf einem Bahnbetriebsgelände in München befinden
sollen.
Polizeiliche Ermittlungen der Bundespolizei vor Ort ergaben, dass sich die
Kopfhörer mutmaßlich in einem Umkleideraum von Bahnbeschäftigten befinden. Nach
Anordnung einer Ermittlungsrichterin des Amtsgerichtes München durchsuchten die
Bundespolizisten den Umkleidespind der 34-jährigen afghanischen Reinigungskraft
und fanden die Kopfhörer. Im Rahmen der Durchsuchung stellte die Streife
weiteres mutmaßliches Stehlgut fest.
Im Rahmen einer freiwilligen Durchsuchung der Wohnung des 34-jährigen
Beschuldigten im Landkreis Mühldorf am Inn fanden die Einsatzkräfte mehrere, zum
Teil hochwertige Kopfhörer, die daraufhin sichergestellt wurden. Die
Schadenshöhe ist noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 34-Jährige an seinem
Arbeitsplatz auf freien Fuß belassen.
Der afghanische Beschuldigte war bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung
getreten.
Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt gegen den Mann wegen Diebstahls
und Unterschlagung.
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Tim Oberfrank
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