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Karlsruhe (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe
und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Bereits im Juni 2026 nahmen Ermittler der Kriminalpolizei drei deutsche
Staatsangehörige fest, die im Verdacht stehen, unter anderem mit nicht geringen
Mengen an Betäubungsmitteln und Stoffen nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz
überregional Handel getrieben zu haben.
Ein 54-jähriger Mann und eine 57 Jahre alte Frau aus Marxzell sollen den
mehrmonatigen Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge über einen längeren
Zeitraum unter anderem einen Postversand betrieben und so international mit
verschiedenen Drogen gehandelt haben.
Bereits Mitte Juni nahmen Polizeibeamte zunächst den 54-jährigen Mann sowie eine
46 Jahre alte Frau - bei der es sich mutmaßlich ebenfalls um eine Tatgenossin
handeln soll - im Zuge eines größeren Ketamin-Geschäfts im Umfang von 36
Kilogramm in Hessen fest. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen in Gaggenau
und Marxzell fanden die Beamten insgesamt weitere rund 10 Kilogramm mutmaßliches
Kokain, 3 Kilogramm Ketamin, 2,5 Kilogramm Crystal Meth, 1,5 Kilogramm
Amphetamin, 250 Gramm MDMA sowie rund 10.000 LSD-Trips und 100.000
Ecstasytabletten. Zudem stellten die Beamten umfangreiche Datenträger als
Beweismittel sicher. Gegen die drei Beschuldigten wurde zwischenzeitlich jeweils
Haftbefehl erlassen und der Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.
Im Zuge der fortgesetzten Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass die
Verdächtigen weitere Betäubungsmittel in einem Depot gelagert haben könnten. Die
Ermittler durchsuchten daraufhin am Montagmorgen mit Beschluss des Amtsgerichts
Karlsruhe eine Halle sowie eine Garage im Ortsteil Neumalsch und stellten dort
neben zahlreichen Verpackungsmaterialien eine nicht geringe Menge
Ecstasytabletten sowie weitere synthetische Drogen sicher. Der 45-jährige Mieter
der Lagerräume wurde vorläufig festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen
Maßnahmen jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittlungen dauern weiter an.
Rückfragen bitte an:
Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Pressestelle
Staatsanwältin Bergem
pressestelle@stakarlsruhe.justiz.bwl.de
Telefon: 0721 72661-140
Polizeipräsidium Karlsruhe
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Larissa Bollinger
pressestelle.ka@polizei.bwl.de
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Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110972/6331458
OTS: Polizeipräsidium Karlsruhe
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