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Kaiserslautern (ots) - Die "Speedweek" ist vorbei, und zwar europaweit. An der
ROADPOL-Kontrollaktion hatte sich erneut das Polizeipräsidium Westpfalz
beteiligt. Bei ROADPOL handelt es sich um einen Zusammenschluss europäischer
Polizeien, die sich als Ziel setzen, Verkehrsteilnehmende zu sensibilisieren,
ihnen aufzuzeigen, wie gefährlich überhöhte Geschwindigkeiten sind. So sollen
Unfälle, im Besonderen mit Todesfolge, verringert und vermieden werden. In der
ersten Augustwoche intensivierte die Polizei die Geschwindigkeitsmessungen, vor
allem an Streckenabschnitten, bei denen mit einem höheren Unfallrisiko zu
rechnen ist und in Bereichen, in denen schutzbedürftige Verkehrsteilnehmende
unterwegs sind. "Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit zählen zu den
Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle", so Polizeisprecher Bernhard Christian
Erfort. "Daher soll nicht nur sanktioniert, sondern informiert werden."
Insgesamt gab es im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz 442.901 Messungen
vom 3. bis 9. August. Die Quote für die "Zu-Schnell-Fahrenden" lag dabei bei
1,52 Prozent. Damit sind 6729 Verkehrsteilnehmende mit überhöhter
Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Es wird deutlich, dass die Aktion Wirkung
zeigte. Grundsätzlich appelliert die Polizei, sich an die vorgeschriebenen
Geschwindigkeiten und Vorschriften zu halten - auch unabhängig von einer
Kontrollwoche. |laa
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