|
Essen - Geldern - Klev (ots) - Nach einem Hinweis auf verdächtige Aktivitäten in
einer Lagerhalle in Geldern hat das Zollfahndungsamt Essen am 7. August 2026
insgesamt 14.560.300 Stück unversteuerte Zigaretten verschiedener Marken
sichergestellt.
Eine Streife der Polizeiwache Geldern war aufgrund eines Hinweises auf ein
verdächtiges Fahrzeug aufmerksam geworden und beabsichtigte dieses an einer
Lagerhalle in Geldern zu kontrollieren. Von außen konnten Ladetätigkeiten
festgestellt werden.
Vor der Halle trafen die Einsatzkräfte auf einen 41-jährigen rumänischen
Staatsangehörigen, der sich in einem Sattelzug mit rumänischem Kennzeichen
befand. Nach seinen Angaben hatte er die in der Halle befindlichen Waren
angeliefert.
Ein weiterer Tatverdächtiger öffnete den Polizeibeamten nach Klopfen das
Hallentor. Dabei flüchteten zwei weitere Personen aus dem Gebäude. Eine
unmittelbar eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief ohne Erfolg.
Nachdem in der Halle durch die Einsatzkräfte unversteuerte Tabakwaren
festgestellt worden waren, wurden die beiden angetroffenen Tatverdächtigen durch
die Kräfte vorläufig festgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Umgehend
übernahm das Zollfahndungsamt Essen die weiteren Ermittlungen.
Die Sicherung der Lagerhalle wurde zunächst durch die Kontrolleinheit
Verkehrswege Kaldenkirchen des Hauptzollamtes Krefeld übernommen.
Im Anschluss an einer durch das Amtsgericht Kleve erfolgten Anordnung erfolgte
die Durchsuchung der Lagerhalle.
Dabei stellten die Zollfahnderinnen und Zollfahnder insgesamt 14.560.300
Zigaretten ohne Steuerbanderolen verschiedener Marken fest und sicher. Darüber
hinaus wurden vier Mobiltelefone sowie 1.387,03 Euro Bargeld als Beweismittel
sichergestellt.
Die Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve am 8. August
2026 dem Amtsgericht Kleve vorgeführt. Das Gericht erließ gegen diese
Haftbefehl.
"Bei den sichergestellten Zigaretten handelt es sich um Tabakwaren, für die die
erforderlichen deutschen Verbrauchsteuern nicht entrichtet worden waren.
Derartige Fälle verursachen nicht nur erhebliche Steuerschäden, sondern stehen
häufig im Zusammenhang mit organisierter Schmuggelkriminalität", erklärt
Oberstaatsanwalt Hoppmann, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Kleve.
Das Zollfahndungsamt Essen führt die weiteren Ermittlungen im Auftrag der
Staatsanwaltschaft Kleve.
Rückfragen bitte an:
Zollfahndungsamt Essen
stellv. Pressesprecher
Dirk Gaschka
Telefon: 0201 10281130
Mobil: 0151 - 68801531
Fax: 0201 10281190
E-Mail: presse@zfae.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/116257/6333115
OTS: Zollfahndungsamt Essen
|