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Bundespolizeidirektion München: Einmal die Zugspitze sehen / Minderjähriger Ausreißer verpasst letzten Zug und strandet in Garmisch-Partenkirchen (FOTO)

21.08.2026 14:55 Uhr Bundespolizeidirektion München

Garmisch-Partenkirchen (ots) - Die Bundespolizei hat am frühen Freitagmorgen (21. August) in Garmisch-Partenkirchen einen vermissten 14-Jährigen gefunden und in Gewahrsam genommen. Der Junge war aus einer rund 700 Kilometer entfernten Jugendeinrichtung ausgerissen. Eigenen Angaben zufolge hatte er sich in den Kopf gesetzt, die Zugspitze sehen zu wollen.

Von Nordrhein-Westfalen aus war der minderjährige Ausreißer mit mehreren Zügen bis ins Werdenfelser Land gekommen. Bei seinem Aufenthalt in Garmisch-Partenkirchen vergaß er die Zeit und verpasste am Donnerstagabend entgegen seiner Pläne den letzten Zug des Tages zurück nach München. Da er am darauffolgenden Morgen in die bayerische Landeshauptstadt fahren wollte, verbrachte er die Nacht am Bahnhof.

Dort trafen Bundespolizisten den Buben gegen 3:30 Uhr an. Mithilfe seiner Personalien fanden die Beamten heraus, dass der Minderjährige, der eigentlich in einer Wohngruppe untergebracht sein sollte, als vermisst gemeldet worden war. Über die Polizei in Mönchengladbach konnte mit der Jugendeinrichtung sowie dem Erziehungsberechtigten des Jungen telefonisch Kontakt aufgenommen werden. Der Vater, dem der Sohn am Telefon die Rückkehr zur Wohngruppe zugesichert hatte, besorgte dem Sprössling ein Online-Ticket für die Rückreise. Absprachegemäß durfte der 14-Jährige dann am Morgen die Heimreise antreten.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.x.com/bpol_by .

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6337665 OTS: Bundespolizeidirektion München


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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