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Aachen (ots) - Beamtinnen und Beamte des Aachener Zolls haben Anfang September
in Herzogenrath zwei deutsche Staatsangehörige vorläufig festgenommen. Ihnen
wird die bewaffnete Einfuhr einer nicht geringen Menge Betäubungsmittel
vorgeworfen.
Die Einsatzkräfte waren auf die Männer aufmerksam geworden, nachdem sie mit
ihrem Fahrzeug zuvor die niederländisch-deutsche Grenze passiert hatte. Bei der
anschließenden Kontrolle gaben die beiden Insassen an, keine Drogen, Waffen oder
größere Mengen Bargeld mitzuführen. Die weiteren Angaben der Männer erschienen
den Zöllnerinnen und Zöllnern jedoch verdächtig.
Noch vor Beginn der eigentlichen körperlichen Durchsuchung stellte ein Beamter
bei dem Beifahrer des Wagens ein Arbeitsmesser mit ausgefahrener Klinge fest.
Bei der Durchsuchung ertastete der Beamte im Genitalbereich des Mannes einen
harten Gegenstand. Dabei handelte es sich um zwei szenetypische
Vakuumverpackungen mit insgesamt 120 Gramm Kokain.
Auch im Fahrzeug wurden die Einsatzkräfte fündig: Im Handschuhfach lag ein
Einhandmesser; im Kofferraum transportierten die Beschuldigten zudem ein
Bowie-Messer.
Der Zoll nahm den 25-jährigen Beifahrer sowie den 69-jährigen Fahrer des Wagens
vorläufig fest. Gegen beide leiteten die Beamtinnen und Beamten ein
Strafverfahren wegen des Verdachts der bewaffneten Einfuhr einer nicht geringen
Menge Betäubungsmittel ein.
Das Kokain sowie insgesamt drei Messer wurden sichergestellt. Im Anschluss an
die Festnahmen durchsuchten Zollbeamtinnen und Zollbeamte die Wohnungen der
beiden Beschuldigten. Die weiteren Ermittlungen führt zuständigkeitshalber das
Zollfahndungsamt Essen.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Aachen
Sabine Krämer
Telefon: 0241/9091-2080
E-Mail: sabine.kraemer2@zoll.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/121239/6353711
OTS: Hauptzollamt Aachen
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