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Stadt und Kreis Offenbach (ots) - 1. Betrüger erbeuteten Geldbörse: Zeugensuche!
- Offenbach
(fg) Im Landgrafenring gaben sich zwei Unbekannte am Dienstagvormittag, zwischen
10 und 11 Uhr, gegenüber einer Bewohnerin eines dortigen Mehrfamilienhauses
(60er-Hausnummern) als Mitarbeitende eines Telekommunikationsunternehmens aus
und verschafften sich hierdurch Zugang zu den Räumlichkeiten. Im Inneren nahm
einer der Betrüger eine Geldbörse an sich. Nachdem das Duo die Wohnung verlassen
hatte, stellte die Seniorin den Diebstahl fest und informierte die Polizei. Die
Polizei sucht mit nachfolgenden Personenbeschreibungen nach den Unbekannten, die
beide magentafarbene Jacken trugen.
Täter 1:
- etwa 1,75 Meter groß und circa 30 Jahre alt
- dunkles, volles Haar (Kurzhaarschnitt)
- bekleidet mit schwarzem T-Shirt und Jeans
Täter 2:
- 1,85 Meter bis 1,90 Meter groß
- stämmig beziehungsweise dickliche Figur
- kurzes, schütteres sowie dunkelblondes Haar
- trug schwarzes T-Shirt und Jeans
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
2. Wo sind die Kunstwerke? Polizei ermittelt in "Vermisstensache" - Dreieich /
Frankfurt am Main
(lei) Seit knapp zwei Monaten fehlt von zwei besonderen Kunstwerken jede Spur.
Vermisst werden allerdings nicht etwa wertvolle Gemälde aus einem Museum,
sondern zwei Zeichnungen, die eine Frau aus Dreieich zum Einrahmen in ein
Frankfurter Fachgeschäft gebracht hatte. Das Problem: Welches Geschäft das war,
weiß sie leider nicht mehr.
Bei den beiden Vermissten handelt es sich um Zeichnungen auf einem Skizzenblock
aus dem Jahr 1920, die dem Maler Wilhelm von Schadow zugeschrieben werden. Die
Besitzerin erinnert sich immerhin noch an einen wichtigen Hinweis: Das Geschäft
soll sich in der Nähe der Frankfurter Braubachstraße befunden haben.
In ihrer Not wandte sich die Frau nun vertrauensvoll an die Polizei. Ein Fall
für den Schutzmann vor Ort der Polizeistation Neu-Isenburg, der sich auf
Spurensuche begab.
Der Beamte nahm sich der Sache an und telefonierte zwischenzeitlich mehrere
infrage kommende Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt ab. Auch die Besitzerin
selbst machte sich auf die Suche und kontaktierte verschiedene Läden. Doch
bislang blieb die "Fahndung" jedoch erfolglos und das Rätsel um das
geheimnisvolle Rahmengeschäft bislang ungelöst.
Wie wertvoll die beiden Kunstwerke tatsächlich sind, ist derzeit nicht bekannt.
Für die Besitzerin ist der materielle Wert jedoch ohnehin zweitrangig. Sie
möchte vor allem eines: ihre Zeichnungen wieder in den eigenen Händen halten.
Wer die beiden Zeichnungen entgegengenommen hat oder Hinweise darauf geben kann,
in welchem Geschäft sie zum Einrahmen abgegeben wurden, wird gebeten, sich bei
der Polizeistation Neu-Isenburg unter der Telefonnummer 06102 2902-0 zu melden.
Vielleicht kann die Polizei in der Sache ja bald einen Ermittlungserfolg
vermelden und den Fall ad acta legen.
3. Front- und Rückleuchten aus Sprintern ausgebaut: Zeugen gesucht! - Rodgau /
Dreieich
(fg) Im Spessartring (40er-Hausnummern) in Dudenhofen demontierte ein
Unbekannter zwischen Dienstagnachmittag, 15 Uhr und Mittwochmorgen, 6.15 Uhr,
die beiden Frontscheinwerfer eines geparkten Sprinters. Hierzu baute der Täter
offenbar zunächst das Dreiecksfenster auf der Fahrerseite heraus und öffnete im
weiteren Verlauf die Motorhaube, um an die Scheinwerfer zu gelangen.
Anschließend zerschnitt der Fahrzeugteiledieb noch die Plastikverkleidung der
Frontschürze, ehe er die Beute mitnahm. Der entstandene Sachschaden beläuft sich
auf mindestens 1.500 Euro. Aufgrund einer vorhandenen Videosequenz geht die
Polizei aktuell von einem Täter aus. In Sprendlingen wurden die beiden
Rückleuchten eines in der Schulstraße geparkten Sprinters ausgebaut. Die Tat
ereignete sich zwischen Mittwochmorgen, 6.30 Uhr und 15.30 Uhr. Die
Kriminalpolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.
4. Zügige Festnahme eines 33-Jährigen nach Verdacht der gefährlichen
Körperverletzung - Neu-Isenburg
(me) Er soll am Mittwochvormittag zwei Menschen mit einem Messer verletzt haben:
So die Vorwürfe gegen einen 33 Jahre alten Mann aus dem Kreis Offenbach, der
zeitnah nach der Tat durch Beamte der Polizeistation Neu-Isenburg festgenommen
wurde. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der 33-Jährige gegen 11.30 Uhr in
einem Hotelzimmer in der Frankfurter Straße (180er-Hausnummern) mit einem
weiteren Gast zunächst verbal aneinandergeraten sein. Die
Meinungsverschiedenheit sei derart ausgeartet, dass der Beschuldigte zu einem
Messer gegriffen und mit diesem seinen Kontrahenten verletzt haben soll. Einer
von zwei zur Hilfe eilenden Zeugen erlitt durch die Klinge zudem oberflächliche
Verletzungen. Anschließend ergriff der Tatverdächtige kurzzeitig die Flucht,
bevor die Polizei den Mann im Rahmen ihrer Fahndung vorläufig festnahm. Das
Messer stellten die Ordnungshüter derweil sicher. Auf der Polizeistation in der
Hugenottenallee wurde der Festgenommene unter anderem erkennungsdienstlich
behandelt und diesem Blut abgenommen.
5. Theorie trifft Praxis: Verkehrskontrolle im Rahmen der Ausbildung -
Seligenstadt
(cb) Mehrere Polizeibeamte nehmen derzeit an der vertiefenden Schulungsmaßnahme
"Drogen im Straßenverkehr" (kurz: DiS) teil. Im Zuge dieser wurden ihnen am
Montag die theoretischen Grundlagen vermittelt. Am Mittwoch setzten sie ihr
erworbenes Wissen in die Praxis um und richteten zwischen 13 und 20 Uhr eine
Verkehrskontrolle auf der Landesstraße 3121 in der Gemarkung Seligenstadt ein.
Ziel der praktischen Übung war es, die zuvor vermittelten Inhalte direkt in der
Praxis anzuwenden und den Teilnehmern die notwendige Handlungssicherheit für
entsprechende Verkehrskontrollen zu vermitteln.
Schnell zeigte sich, dass Theorie und Praxis ineinandergreifen: Im Verlauf der
Kontrollmaßnahmen ordneten die Gesetzeshüter insgesamt neun Blutentnahmen an,
wobei in sieben Fällen der Verdacht auf den Einfluss von Betäubungsmitteln und
in zwei Fällen der Verdacht auf Konsum von Alkohol bestand. Hierzu leiteten die
Einsatzkräfte entsprechende Strafverfahren ein.
Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte noch weitere Verstöße fest. So wurden
drei Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie drei Fälle des Zulassens des
Fahrens ohne Fahrerlaubnis festgestellt.
In einem weiteren Fall konnte ein Haftbefehl vollstreckt werden. Die betroffene
Person wurde bis zur Vorführung am Folgetag in das polizeiliche Gewahrsam
eingeliefert. Des Weiteren wurde eine Urkundenfälschung im Zusammenhang mit
einer Fahrerlaubnis festgestellt und entsprechend geahndet.
Die praktische Beschulung bot den Teilnehmern damit zahlreiche Möglichkeiten,
die zuvor erlernte Theorie unmittelbar anzuwenden. Neben der Vermittlung von
Fachwissen stand insbesondere das sichere und routinierte Handeln in realen
Einsatzsituationen im Mittelpunkt. Zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr
sind weitere Kontrollen bereits in Planung.
Offenbach, 24.09.2026, Pressestelle, Thomas Leipold
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