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POL-OF: Wo sind die Kunstwerke? Polizei ermittelt in "Vermisstensache" ; Zügige Festnahme eines 33-Jährigen nach Verdacht der gefährlichen Körperverletzung und mehr

24.09.2026 14:25 Uhr Polizeipräsidium Südosthessen

Stadt und Kreis Offenbach (ots) - 1. Betrüger erbeuteten Geldbörse: Zeugensuche! - Offenbach

(fg) Im Landgrafenring gaben sich zwei Unbekannte am Dienstagvormittag, zwischen 10 und 11 Uhr, gegenüber einer Bewohnerin eines dortigen Mehrfamilienhauses (60er-Hausnummern) als Mitarbeitende eines Telekommunikationsunternehmens aus und verschafften sich hierdurch Zugang zu den Räumlichkeiten. Im Inneren nahm einer der Betrüger eine Geldbörse an sich. Nachdem das Duo die Wohnung verlassen hatte, stellte die Seniorin den Diebstahl fest und informierte die Polizei. Die Polizei sucht mit nachfolgenden Personenbeschreibungen nach den Unbekannten, die beide magentafarbene Jacken trugen.

Täter 1:

- etwa 1,75 Meter groß und circa 30 Jahre alt - dunkles, volles Haar (Kurzhaarschnitt) - bekleidet mit schwarzem T-Shirt und Jeans

Täter 2:

- 1,85 Meter bis 1,90 Meter groß - stämmig beziehungsweise dickliche Figur - kurzes, schütteres sowie dunkelblondes Haar - trug schwarzes T-Shirt und Jeans

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

2. Wo sind die Kunstwerke? Polizei ermittelt in "Vermisstensache" - Dreieich / Frankfurt am Main

(lei) Seit knapp zwei Monaten fehlt von zwei besonderen Kunstwerken jede Spur. Vermisst werden allerdings nicht etwa wertvolle Gemälde aus einem Museum, sondern zwei Zeichnungen, die eine Frau aus Dreieich zum Einrahmen in ein Frankfurter Fachgeschäft gebracht hatte. Das Problem: Welches Geschäft das war, weiß sie leider nicht mehr.

Bei den beiden Vermissten handelt es sich um Zeichnungen auf einem Skizzenblock aus dem Jahr 1920, die dem Maler Wilhelm von Schadow zugeschrieben werden. Die Besitzerin erinnert sich immerhin noch an einen wichtigen Hinweis: Das Geschäft soll sich in der Nähe der Frankfurter Braubachstraße befunden haben.

In ihrer Not wandte sich die Frau nun vertrauensvoll an die Polizei. Ein Fall für den Schutzmann vor Ort der Polizeistation Neu-Isenburg, der sich auf Spurensuche begab.

Der Beamte nahm sich der Sache an und telefonierte zwischenzeitlich mehrere infrage kommende Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt ab. Auch die Besitzerin selbst machte sich auf die Suche und kontaktierte verschiedene Läden. Doch bislang blieb die "Fahndung" jedoch erfolglos und das Rätsel um das geheimnisvolle Rahmengeschäft bislang ungelöst.

Wie wertvoll die beiden Kunstwerke tatsächlich sind, ist derzeit nicht bekannt. Für die Besitzerin ist der materielle Wert jedoch ohnehin zweitrangig. Sie möchte vor allem eines: ihre Zeichnungen wieder in den eigenen Händen halten.

Wer die beiden Zeichnungen entgegengenommen hat oder Hinweise darauf geben kann, in welchem Geschäft sie zum Einrahmen abgegeben wurden, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Neu-Isenburg unter der Telefonnummer 06102 2902-0 zu melden.

Vielleicht kann die Polizei in der Sache ja bald einen Ermittlungserfolg vermelden und den Fall ad acta legen.

3. Front- und Rückleuchten aus Sprintern ausgebaut: Zeugen gesucht! - Rodgau / Dreieich

(fg) Im Spessartring (40er-Hausnummern) in Dudenhofen demontierte ein Unbekannter zwischen Dienstagnachmittag, 15 Uhr und Mittwochmorgen, 6.15 Uhr, die beiden Frontscheinwerfer eines geparkten Sprinters. Hierzu baute der Täter offenbar zunächst das Dreiecksfenster auf der Fahrerseite heraus und öffnete im weiteren Verlauf die Motorhaube, um an die Scheinwerfer zu gelangen. Anschließend zerschnitt der Fahrzeugteiledieb noch die Plastikverkleidung der Frontschürze, ehe er die Beute mitnahm. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 1.500 Euro. Aufgrund einer vorhandenen Videosequenz geht die Polizei aktuell von einem Täter aus. In Sprendlingen wurden die beiden Rückleuchten eines in der Schulstraße geparkten Sprinters ausgebaut. Die Tat ereignete sich zwischen Mittwochmorgen, 6.30 Uhr und 15.30 Uhr. Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.

4. Zügige Festnahme eines 33-Jährigen nach Verdacht der gefährlichen Körperverletzung - Neu-Isenburg

(me) Er soll am Mittwochvormittag zwei Menschen mit einem Messer verletzt haben: So die Vorwürfe gegen einen 33 Jahre alten Mann aus dem Kreis Offenbach, der zeitnah nach der Tat durch Beamte der Polizeistation Neu-Isenburg festgenommen wurde. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der 33-Jährige gegen 11.30 Uhr in einem Hotelzimmer in der Frankfurter Straße (180er-Hausnummern) mit einem weiteren Gast zunächst verbal aneinandergeraten sein. Die Meinungsverschiedenheit sei derart ausgeartet, dass der Beschuldigte zu einem Messer gegriffen und mit diesem seinen Kontrahenten verletzt haben soll. Einer von zwei zur Hilfe eilenden Zeugen erlitt durch die Klinge zudem oberflächliche Verletzungen. Anschließend ergriff der Tatverdächtige kurzzeitig die Flucht, bevor die Polizei den Mann im Rahmen ihrer Fahndung vorläufig festnahm. Das Messer stellten die Ordnungshüter derweil sicher. Auf der Polizeistation in der Hugenottenallee wurde der Festgenommene unter anderem erkennungsdienstlich behandelt und diesem Blut abgenommen.

5. Theorie trifft Praxis: Verkehrskontrolle im Rahmen der Ausbildung - Seligenstadt

(cb) Mehrere Polizeibeamte nehmen derzeit an der vertiefenden Schulungsmaßnahme "Drogen im Straßenverkehr" (kurz: DiS) teil. Im Zuge dieser wurden ihnen am Montag die theoretischen Grundlagen vermittelt. Am Mittwoch setzten sie ihr erworbenes Wissen in die Praxis um und richteten zwischen 13 und 20 Uhr eine Verkehrskontrolle auf der Landesstraße 3121 in der Gemarkung Seligenstadt ein.

Ziel der praktischen Übung war es, die zuvor vermittelten Inhalte direkt in der Praxis anzuwenden und den Teilnehmern die notwendige Handlungssicherheit für entsprechende Verkehrskontrollen zu vermitteln.

Schnell zeigte sich, dass Theorie und Praxis ineinandergreifen: Im Verlauf der Kontrollmaßnahmen ordneten die Gesetzeshüter insgesamt neun Blutentnahmen an, wobei in sieben Fällen der Verdacht auf den Einfluss von Betäubungsmitteln und in zwei Fällen der Verdacht auf Konsum von Alkohol bestand. Hierzu leiteten die Einsatzkräfte entsprechende Strafverfahren ein.

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte noch weitere Verstöße fest. So wurden drei Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie drei Fälle des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis festgestellt.

In einem weiteren Fall konnte ein Haftbefehl vollstreckt werden. Die betroffene Person wurde bis zur Vorführung am Folgetag in das polizeiliche Gewahrsam eingeliefert. Des Weiteren wurde eine Urkundenfälschung im Zusammenhang mit einer Fahrerlaubnis festgestellt und entsprechend geahndet.

Die praktische Beschulung bot den Teilnehmern damit zahlreiche Möglichkeiten, die zuvor erlernte Theorie unmittelbar anzuwenden. Neben der Vermittlung von Fachwissen stand insbesondere das sichere und routinierte Handeln in realen Einsatzsituationen im Mittelpunkt. Zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr sind weitere Kontrollen bereits in Planung.

Offenbach, 24.09.2026, Pressestelle, Thomas Leipold

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südosthessen - Pressestelle - Spessartring 61 63071 Offenbach am Main

Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer)

Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745 Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806 Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109 Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309

Fax: 0611 / 32766-5014 E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6358402 OTS: Polizeipräsidium Südosthessen


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Südosthessen
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