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Münster/ Heek (ots) - Einen ungewöhnlichen Waffenfund machten in der vergangenen
Woche zwei Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Hauptzollamtes
Münster:
Auf der Bundesautobahn 31 in Höhe Heek kontrollierten die Zöllner ein aus den
Niederlanden kommendes Fahrzeug. Auf der Rücksitzbank des Pkw fanden die
Zollbeamten schließlich eine Reisetasche, welche sie durchsuchten und sodann auf
eine sogenannte Affenfaust ("Monkey Fist") stießen. Da die Zöllner noch vor Ort
feststellten, dass sich im Knotenkopf eine massive Stahlkugel befand, stellten
sie den Gegenstand sicher.
Auch vermeintliche Unwissenheit des 41-jährigen Niederländers schützte diesen
vor Strafe nicht: Er gab zunächst an, dass es sich um ein Geschenk an ihn
handele und ihm nicht bekannt sei, dass sich der Gegenstand in seinem Gepäck
befinde. "Die Kollegen zeigten sich unbeeindruckt und eröffneten ein
Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen ihn",
erläutert Britta Flothmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Münster.
Nach einer Sicherheitsleistung von 300 Euro konnte der Mann seine Reise
schließlich fortsetzen.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Münster
Pressesprecherin
Britta Flothmann
Telefon: 0251-4814-1304
E-Mail: presse.hza-muenster@zoll.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/121253/6358664
OTS: Hauptzollamt Münster
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