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Bundespolizeidirektion München: 26-Jähriger leistet massiven Widerstand (FOTO)

15.10.2026 12:55 Uhr Bundespolizeidirektion München

München (ots) - In der Nacht auf Mittwoch (14. Oktober) sollen zwei Reisende in einem Regionalzug nach München in eine verbale und körperliche Auseinandersetzung geraten sein. Gegen die anschließenden Maßnahmen der Bundespolizei leistete einer der beiden, ein 26-Jähriger, erheblichen Widerstand.

Gegen 1:30 Uhr meldete der Zugbegleiter eines Regionalzugs der Bundespolizei eine verbale und körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, die während der Zugfahrt von Schwandorf nach München stattgefunden haben soll. Die beiden 26-jährigen sollen zudem augenscheinlich unter Drogeneinfluss gestanden haben. Am Hauptbahnhof München erwarteten die alarmierten Bundespolizisten die Beteiligten bereits. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung konnte sich der 26-jährige russische Staatsangehörige nicht ausweisen und versuchte zu fliehen. Den Beamten gelang es, dies zu unterbinden und den Mann aus Mühldorf a. Inn zu fesseln. Währenddessen leistete er fortwährend Widerstand. Die Streifen nahmen den Mann für die weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle mit. Aufgrund seiner durch Betäubungsmittel bedingten schlechten physischen Verfassung sollte der Beschuldigte im weiteren Verlauf mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden. Auch dagegen widersetzte sich der junge Mann massiv. Mehreren Beamten gelang es schließlich, den Russen zu kontrollieren und gefesselt in das Krankenhaus zu begleiten, wo er die Widerstandshandlungen fortsetzte.

Die Staatsanwaltschaft München I ordnete für den 26-jährigen Beschuldigten eine Blut- und Haarprobenentnahme an.

Beamte der Bundespolizei erlitten durch den Vorfall keine Verletzungen.

Der 26-Jährige wurde aufgrund seines starken Betäubungsmittelkonsums weiterhin stationär im Krankenhaus behandelt.

Die Bundespolizei ermittelt u.a. wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands. Gegenstand der weiteren Ermittlungen ist ebenso die Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern.

Rückfragen bitte an:

Tim Oberfrank Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Pressestelle Telefon: 089 515 550 ? 1105 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße 1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.x.com/bpol_by .

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6371667 OTS: Bundespolizeidirektion München


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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