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Stuttgart (ots) - Das Management erträgt lieber das Ungemach an der Streikfront,
als auf die Spartengewerkschaften zuzugehen ohne Rücksicht auf die Fluggäste und
das Image der Airline. Lieber geht es seinen Weg der Verlagerung in
kostengünstigere Konzernteile weiter; man wähnt sich am längeren Hebel. Um noch
mit Anstand herauszukommen, hat Cockpit zuletzt eine Schlichtung vorgeschlagen,
stieß aber auf taube Ohren. Je länger die Konfrontation anhält, desto tiefer
werden die Gräben. Da geht es nur noch ums Prinzip, was den Konflikt von den
meisten anderen Tarifkämpfen unterscheidet. Dass im Arbeitgeberlager wieder der
Ruf nach gesetzlichen Beschränkungen von Arbeitskämpfen laut wird, war zu
erwarten. Einen solchen Großkonflikt wird sich die Bundesregierung in diesen
stürmischen Zeiten kaum antun wollen. Das hilft den beiden Gewerkschaften aber
auch nicht weiter.
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