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Berlin (ots) - Der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner
Haseloff (CDU) ist unzufrieden mit den Entlastungen, die die Bundesregierung
wegen der hohen Energiepreise angekündigt hat. Insbesondere kritisiert Haseloff
die Prämie von 1000 Euro, die die Arbeitgeber zahlen sollen: "Das bringt nichts.
Für den Osten sowieso nicht, weil die wenigsten Firmen in der Lage sind, das zu
zahlen", sagt Haseloff in der ARD-Talksendung "maischberger". In den Haushalten
des Landes und der Kommunen gebe es ebenfalls kein Geld für den Krisen-Bonus.
"Für den öffentlichen Bereich ist weder bei den Kommunen noch bei Landesseite
irgendwo Luft, um das zu finanzieren", sagt der bisherige Ministerpräsident.
Lob äußerte der CDU-Politiker für seine Parteifreundin,
Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU): "Frau Reiche ist eine gute,
ordnungspolitisch klare Ministerin und macht das, was man von einer
Wirtschaftsministerin in der Bundesrepublik Deutschland in diesen schwierigen
Zeiten erwarten muss", sagt Haseloff. Reiche sei zudem "eine sehr selbstbewusste
und resolute Frau". Deswegen wundere er sich über die Forderung nach einer
Übergewinnsteuer von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD): "Warum dieser
Aufschlag mit all den Forderungen der Klingbeil erst mal gemacht hat. Um eine
Reaktion der Wirtschaftsministerin zu erzeugen?", fragt Haseloff bei
"maischberger".
"maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in
Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
Redaktion: Elke Maar
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