|
Berlin (ots) - Aktionsmonat der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand
zeigt Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz auf
Im Aktionsmonat mAI rückt die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand die
Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und IT-Sicherheit in den Fokus. In
vier kompakten Webimpulsen zeigen Experten, wie KI neue Bedrohungen erzeugt,
welche regulatorischen Pflichten Unternehmen beachten müssen und wie KI als
Sicherheits-Co-Pilot im Alltag unterstützen kann - inklusive praktischem
Einstieg ins Programmieren von KI-Agenten. Kleine und mittlere Unternehmen
erhalten so ab dem 5. Mai praxisnahe Orientierung und konkrete Hilfestellungen
für den sicheren Umgang mit KI. Durch die Förderung des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie im Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital ist die
Teilnahme kostenfrei.
Der KI-Booster für den Mittelstand
Die einstündigen Webimpulsen fokussieren verschiedene Aspekte des Einsatzes von
KI. Bei der Auftaktveranstaltung am 5. Mai geht es um neue Gefahren und
Angriffe, die durch den Einsatz von KI in der Cyberkriminalität entstehen. Dr.
Alexander Krause, Experte für Cybersicherheit bei DAISEC, zeigt, wie Angriffe
mit KI heute funktionieren: von täuschend echten Phishing-Mails und Social
Engineering bis hin zu Deepfake-Betrug. Die Teilnehmenden erfahren, welche
Risiken Chatbots und Large Language Models für sensible Daten bergen und vor
allem, wie sich Unternehmen mit wirksamen, praxisnahen Maßnahmen schützen
können.
Am 7. Mai richtet sich Kevin Hofius, Projektmanager IT-Sicherheit bei der
Digitalagentur Berlin, gezielt an Geschäftsführer:innen und Entscheider:innen.
Er erläutert, warum Cybersicherheit heute Führungsaufgabe ist, wie sich die
Bedrohungslage durch KI verändert und welche strategischen Stellschrauben
wirklich zählen, um einen Betrieb wirksam und zukunftssicher aufzustellen.
Holger Bär, Berater für Innovation und Technologie bei der Handwerkskammer
Oberfranken, wirft am 19. Mai einen Blick auf das Thema Phishing. Er zeigt
anhand realer Beispiele, wie mit NotebookLM Muster erkannt, Risiken bewertet und
direkt nutzbare Trainingsmaterialien erschaffen werden können. Teilnehmer:innen
erfahren, wie sie mit überschaubarem Aufwand individuelle, verständliche und
wirksame Sensibilisierungsmaßnahmen entwickeln, die Mitarbeitende wirklich
erreichen und damit einen spürbaren Sicherheitsgewinn für das Unternehmen
erzielen.
Bei dem letzten Termin des Aktionsmonats am 21. Mai wird Lorenz Wascher, Experte
für Datenschutz und Informationssicherheit beim IT-Sicherheitsnetzwerk
Berlin-Brandenburg (it's bb), das Thema KI-Compliance beleuchten. Er zeigt
praxisnah, wie Unternehmen KI sinnvoll nutzen können, ohne rechtliche Risiken
einzugehen oder an Effizienz zu verlieren.
"Künstliche Intelligenz verändert die Cybersicherheit grundlegend, weil sie
Angriffe schneller erkennbar machen, und Verteidigungsmaßnahmen deutlich
effizienter unterstützen kann. Gleichzeitig bleibt klar: Technologie allein
reicht nicht aus, denn wirksamer Schutz entsteht erst dann, wenn KI sinnvoll in
Prozesse, Zuständigkeiten und die tägliche Sicherheitsarbeit eingebettet wird.
In unseren Veranstaltungen im Aktionsmonat mAi zeigen wir praxisnah, wie kleine
und mittlere Unternehmen die Chancen von KI für sich nutzen und die Gefahren
durch KI erkennen können", sagt Marc Dönges, Projektleiter der Transferstelle
Cybersicherheit im Mittelstand.
Gemeinsam CYBERsicher
Die Themenwoche wird von der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand
gemeinsam mit den Kooperationspartnern Digitalagentur Berlin, DAISEC European
Digital Innovation Hub for AI and Cybersecurity, Handwerkskammer für Oberfranken
und IT-Sicherheitsnetzwerk Berlin-Brandenburg (it's bb) ausgerichtet.
Weitere Informationen zu dem Aktionsmonat finden Sie unter:
https://transferstelle-cybersicherheit.de/mai-ki-in-der-cybersicherheit/ .
Über die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand
Ziel des Förderprojektes ist es, das Cybersicherheitsniveau von kleinen und
mittleren Unternehmen, Handwerksbetrieben und Start-ups für eine sichere
digitale Transformation durch Prävention, Detektion und Reaktion zu erhöhen.
Über Informations- und Qualifikationsformate, zahlreiche Veranstaltungen
bundesweit, eine Detektions- und Reaktionsplattform für Cyberangriffe und ein
breites Netzwerk an Partnern wollen wir das Cybersicherheitsniveau im
Mittelstand erhöhen und Unternehmen resilienter machen. Das Projekt wird von
Der Mittelstand, BVMW e.V., dem FZI Forschungszentrum Informatik, der Leibniz
Universität Hannover - Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung und
der tti Technologietransfer und Innovationsförderung Magdeburg GmbH
durchgeführt.
Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren und
der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft umfassende Unterstützung bei der
Digitalisierung mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Kleine und mittlere
Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen,
anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie
Nutzung. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.
Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie bitte:
Johanna Baldus
Projektmanagerin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: mailto:info@transferstelle-cybersicherheit.de
Der Mittelstand, BVMW e.V.
Bundeszentrale
Potsdamer Straße 7 | Potsdamer Platz
10785 Berlin
Über den Verband
Der Mittelstand. BVMW e.V. ist die größte, politisch unabhängige und
branchenübergreifende Interessenvereinigung des deutschen Mittelstands.
Weitere Informationen unter: http://www.bvmw.de
Pressekontakt:
Lutz Kordges
Potsdamer Straße 7
10785 Berlin
Telefon: 030 533206-302
mailto:presse@bvmw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/51921/6263420
OTS: Der Mittelstand. BVMW e. V.
|