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Straubing (ots) - Rechtsextreme Organisationen agieren zunehmend vernetzt und
offen. Auch dort, wo man sie lange unterschätzt hat: etwa in jugendlichen
Milieus und in sozialen Medien. Die jüngsten Durchsuchungen betreffen deshalb
keine Einzelfälle. Besonders alarmierend ist, wie empfänglich Jugendliche für
rechtsextreme Parolen sind. (...)
Die Gefahr für die Demokratie ist real: Wer früh lernt, andere Menschen
abzuwerten und dem Staat und der Demokratie nicht nur zu misstrauen, sondern sie
rundweg abzulehnen, wendet sich gegen die Grundlagen der liberalen und offenen
Gesellschaft. (...)
Jugendliche müssen gegen Hass und Hetze immunisiert werden. Mit klarer
politischer Bildung, mit Schulen, die Haltung zeigen, mit Jugendarbeit und
Freizeitangeboten, die echte Alternativen bieten, und mit Eltern und
Öffentlichkeit, die Grenzen setzen und nicht wegsehen.
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