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Köln (ots) - Mit der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in
geschäftskritische Prozesse verlagern europäische Unternehmen ihre Prioritäten.
Anstelle reiner Innovationsprojekte stehen zunehmend Fragen der Sicherheit,
Governance und Skalierbarkeit im Mittelpunkt. Cybersecurity gilt inzwischen als
die wichtigste KI-Investition für das Jahr 2026, noch vor Automatisierung,
Datenanalyse und KI-gestützter Entscheidungsfindung. Dies geht aus der aktuellen
Ausgabe des "Expleo AI Pulse" hervor, einer monatlichen Befragung von
Führungskräften in Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
Cybersicherheit hat bei KI-Investitionen im laufenden Jahr für 35 Prozent der
Führungskräfte in Deutschland die höchste Priorität. Auf den weiteren Plätzen
folgen vor allem Themen, die sich auf Effizienz, Skalierung und operative
Steuerbarkeit auswirken. Am häufigsten genannt wurden Automatisierung (29
Prozent), Datenanalyse und -auswertung (25 Prozent) sowie KI-gestützte
Entscheidungsfindung (23 Prozent). Die Customer Experience erreicht mit 20
Prozent einen deutlich niedrigeren Wert.
"KI entwickelt sich zur zentralen Infrastruktur moderner Unternehmen. Sie ist
ein enormer Effizienzbooster, birgt aber auch Risiken", sagt Dr. Yusuf Erdogan,
Country Lead Digital & Technology bei Expleo Deutschland. "Dadurch entwickelt
sich Cybersecurity vom technischen Spezialthema zur strategischen
Managementaufgabe. Wer KI erfolgreich in geschäftskritische Prozesse integrieren
will, muss auch für belastbare Strukturen und eine klare Governance sorgen."
Diese unterschiedliche Gewichtung wird beim Vergleich der verschiedenen
Führungsebenen noch deutlicher: So betrachten 48 Prozent der C-Level-Executives
Cybersecurity als wichtigste Investitionspriorität, im Middle Management sind es
lediglich 31 Prozent. Top-Entscheider betrachten KI also zunehmend aus einer
strategischen Risiko- und Governance-Perspektive, während im operativen Alltag
eher Effizienz- und Prozessfragen im Vordergrund stehen.
"Das Top-Management denkt stärker in Szenarien wie Governance, regulatorischer
Absicherung und Reputationsschutz", erklärt Erdogan. "Im operativen Alltag
stehen dagegen eher Themen zur Arbeitserleichterung und Zeitersparnis im Fokus.
Erfolgreich werden jene Unternehmen sein, die beide Perspektiven zusammenbringen
und ihre Systeme sicher, kontrollierbar und resilient organisieren können. Darin
liegt die nächste Reifestufe der KI-Transformation."
Sentiment-Index hält sich weiterhin stabil
Inmitten der Sicherheitsdebatten bleibt die allgemeine Stimmung gegenüber KI
positiv. Der europäische AI-Pulse-Sentiment-Score liegt im April mit 66 Punkten
auf einem stabilen Niveau. In Deutschland erreicht der AI-Pulse-Index mit 68
Punkten den höchsten Wert, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 67 Punkten und
Frankreich mit 65 Punkten.
"Die anhaltend positive Stimmung unterstreicht auch den gewonnenen
KI-Reifegrad", sagt Erdogan. "Vertrauen entsteht nicht durch Euphorie, sondern
durch Kontrolle, klare Regeln und belastbare Systeme. Genau deshalb gewinnen
Themen wie Cybersecurity und Governance derzeit so stark an Bedeutung."
Kernaussagen
- Cybersecurity ist die wichtigste Priorität für KI-Investitionen 2026: 35
Prozent der deutschen Führungskräfte nennen den Bereich an erster Stelle
- Automatisierung (29 Prozent), Datenanalyse (25 Prozent) und KI-gestützte
Entscheidungsfindung (23 Prozent) folgen auf den weiteren Plätzen
- C-Level-Executives priorisieren Cybersecurity deutlich stärker als das Middle
Management (48 Prozent vs. 31 Prozent)
- Der europäische AI-Pulse-Sentiment-Score bleibt mit 66 Punkten stabil
Zur AI-Pulse-Studie
Die "Expleo AI Pulse"-Umfrage wird seit August 2025 jeden Monat in Deutschland,
Großbritannien und Frankreich durchgeführt und liefert repräsentative
Stimmungsbilder zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Die
aktuelle Ausgabe basiert auf der neunten Erhebungswelle (Feldphase: April 2026).
Pro Land werden 200 Führungskräfte befragt, insgesamt sind es 600 Personen pro
Monat. Die Teilnehmenden stammen aus den Branchen IT, Finanzdienstleistungen,
Versicherungen, Handel, Ingenieurwesen sowie Transport und Logistik. Die Studie
wird von der Insights-Agentur Opinium im Auftrag von Expleo durchgeführt.
Umfangreiche Datensätze und zusätzliche Informationen sind auf Anfrage
erhältlich.
Über Expleo
Expleo ist ein weltweit tätiger Anbieter von Engineering-, Technologie- und
Beratungsdienstleistungen. Das Unternehmen begleitet führende Organisationen bei
ihrer Transformation, unterstützt sie dabei, operative Exzellenz zu erreichen
und ihre Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern.
Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Entwicklung komplexer Produkte, der
Optimierung industrieller Prozesse und der Qualitätssicherung von IT-Systemen
bringt Expleo tiefes Branchenwissen und technologische Kompetenz in jedes
Projekt ein. Zum Portfolio gehören Schlüsselthemen wie Künstliche Intelligenz,
Digitalisierung, Hyperautomatisierung, Cybersicherheit und Data Science. Ziel
ist es, Innovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu beschleunigen.
Als verantwortungsbewusstes und diverses Unternehmen steht Expleo für integres
Handeln und arbeitet aktiv an einer nachhaltigeren und sicheren Gesellschaft.
Mit rund 19.000 Expert:innen in 30 Ländern erwirtschaftet Expleo einen
Jahresumsatz von über 1,4 Milliarden Euro.
Weitere Informationen finden Sie unter https://expleo.com/ .
Pressekontakt:
Anna Limbach und Martina Kreutz
E-Mail: mailto:Communications.Germany@expleogroup.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/166963/6277439
OTS: Expleo
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