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Berlin (ots) - Anlässlich der Vorstellung der Eckpunkte des "Pakts für den
Bevölkerungsschutz" durch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betont die
Johanniter-Unfall-Hilfe eine nachhaltige Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen
im Bevölkerungsschutz.
Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe,
erklärt:
"Die angekündigten Milliardeninvestitionen können nur dann ihre Wirkung
entfalten, wenn sie die Einsatzfähigkeit vor Ort tatsächlich stärken. Von daher
begrüßen wir, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Kräfte zu verbessern. Der
Zukunftspakt Ehrenamt muss ebenso zügig und verlässlich auf den Weg gebracht
werden wie die verbesserte Ausstattung für die Helfenden und der Ausbau der Aus-
und Fortbildung der Einsatzkräfte.
Die Johanniter erwarten, dass die Hilfsorganisationen bei der Konkretisierung
und Umsetzung des Zukunftspaktes Ehrenamt eng einbezogen werden.
Auch begrüßen wir, dass der Bund einen neuen Rechtsrahmen schaffen und die
zivile und militärische Planung enger verzahnen will. Bevölkerungsschutz ist
eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bund, Länder, Kommunen und
Hilfsorganisationen müssen dabei eng und verlässlich zusammenarbeiten. Das
koordinierte Zusammenwirken der Ebenen und Ressorts muss gewährleistet werden,
damit der Bevölkerungsschutz vor Ort effektiv wirken kann - in Verteidigungs-
und Kriegsszenarien ebenso wie bei Pandemien oder Extremwetterereignissen. Die
Strukturen, die wir heute stärken, müssen in allen Krisenlagen schnell,
koordiniert und verlässlich helfen können."
Über die Johanniter-Unfall-Hilfe
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 33.000 Beschäftigten, rund 44.000
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine
der großen Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein bedeutendes
Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den
Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege
von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter
Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen
Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im
Ausland.
Pressekontakt:
Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle
Tel. 030-26997-361, Mobil 0173 619 3409
E-Mail: mailto:medien@johanniter.de
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OTS: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
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