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Berlin (ots) - Deutschland galt lange als einer der attraktivsten Standorte für
Krypto-Investoren in Europa. Der Grund dafür ist vor allem die sogenannte
1-Jahres-Haltefrist: Wer Bitcoin oder andere Kryptowährungen länger als zwölf
Monate hält, kann Gewinne bislang komplett steuerfrei realisieren.
Doch genau diese Regelung steht nun erneut zur Debatte.
Im Rahmen der aktuellen Haushaltsverhandlungen der Bundesregierung wird offenbar
auch über eine veränderte Besteuerung von Kryptowährungen diskutiert.
Finanzminister Lars Klingbeil sucht laut Medienberichten nach zusätzlichen
Einnahmequellen, um steigende Staatsausgaben und neue Schulden zu finanzieren.
Neben möglichen höheren Abgaben auf Zucker, Plastik, Alkohol oder Tabak wird
dabei auch eine stärkere Besteuerung von Kryptowährungen diskutiert.
Die Grünen hatten zuletzt bereits einen Gesetzentwurf eingebracht, der die
steuerfreie Haltefrist für Kryptowährungen abschaffen sollte. Der Vorschlag
wurde im Finanzausschuss jedoch abgelehnt. Unterstützung kam dabei vor allem von
der Linksfraktion, während CDU/CSU und AfD sich gegen die Abschaffung der
Haltefrist aussprachen.
Noch gibt es keine endgültige Entscheidung. In den kommenden Monaten dürfte die
Debatte jedoch weiter an Dynamik gewinnen.
Was eine Abschaffung der Haltefrist bedeuten würde
Aktuell gelten Kryptowährungen in Deutschland steuerlich als sogenannte private
Veräußerungsgeschäfte - ähnlich wie Gold oder andere private Wertgegenstände.
Sollte die Haltefrist abgeschafft werden, würden Gewinne aus Kryptowährungen
vermutlich unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig werden. Damit würden
Dokumentation, steuerliche Planung und die Nachverfolgung von Transaktionen
deutlich komplexer werden.
Für viele Anleger könnte das einen erheblichen zusätzlichen bürokratischen
Aufwand bedeuten.
Steuertransparenz im Kryptomarkt nimmt weiter zu
Unabhängig davon, wie die politische Debatte ausgeht, ist die Richtung im Markt
bereits klar: Die steuerliche Transparenz im Kryptobereich nimmt weiter zu.
Mit neuen EU-Regulierungen wie DAC8 wird der automatische Informationsaustausch
zwischen Kryptoplattformen und Steuerbehörden in den kommenden Jahren deutlich
ausgeweitet. Für Anleger wird es dadurch immer wichtiger, ihre Wallets, Börsen
und Transaktionen sauber zu dokumentieren und steuerlich korrekt aufzubereiten.
Steuerdaten automatisiert dokumentieren
Um den Überblick über Wallets, Börsen und Transaktionen zu behalten, nutzen
viele Investoren inzwischen spezialisierte Krypto-Steuer-Tools. Eine dieser
Lösungen ist Waltio (https://www.waltio.com/de/) , ein europäisches
Krypto-Steuer-Tool, das Wallets und Börsen automatisch verbindet und
Transaktionen importiert.
Nutzer können ihr Portfolio kostenlos tracken und anschließend automatisch einen
vollständigen Steuerreport erstellen lassen, der direkt für die Steuererklärung
verwendet werden kann.
Österreich als Beispiel
Österreich hatte die steuerfreie Haltefrist für Kryptowährungen bereits 2022
abgeschafft. Die Reform führte dort vor allem zu mehr Komplexität und
zusätzlichem bürokratischem Aufwand für Anleger. Auch die erwarteten
zusätzlichen Steuereinnahmen blieben dort bislang hinter den ursprünglichen
Erwartungen zurück.
Pressekontakt:
Michael Beches
+4369916464222
mailto:michael.beches@waltio.co
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182143/6282455
OTS: Waltio
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