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Herrenberg (ots) - Wachsende Einkaufspreise, steigender Kostendruck und immer
komplexere Lieferketten setzen viele importierende Unternehmen zunehmend unter
Druck. Gleichzeitig bleiben enorme Einsparpotenziale oft ungenutzt, obwohl
zahlreiche Waren dank bestehender Freihandelsabkommen eigentlich zollvergünstigt
oder sogar zollfrei importiert werden könnten. Warum viele Unternehmen dennoch
dauerhaft zu hohe Zölle zahlen und wie sich das vermeiden lässt? Hier gibt es
die Antwort.
Ob Waren aus Vietnam, Mexiko, Norwegen oder der Schweiz importiert werden -
Einkaufsleiter, Importverantwortliche und Zollabteilungen stehen dabei zunehmend
vor der Herausforderung, steigende Kosten unter Kontrolle zu halten und
gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben. Viele Unternehmen gehen deshalb davon
aus, bestehende Freihandelsabkommen bereits automatisch zu nutzen, sobald sie
aus entsprechenden Partnerländern importieren. In der Praxis sieht das jedoch
häufig anders aus: Zwar gelangen die Waren ohne Probleme ins Unternehmen, die
tatsächlichen Zollvorteile werden operativ aber oft gar nicht ausgeschöpft.
"Viele Unternehmen merken über Jahre hinweg gar nicht, dass sie dauerhaft
unnötig hohe Importzölle zahlen und dadurch wertvolle Marge verlieren", sagt
Janine Lampprecht, Geschäftsführerin der Grenzlotsen GmbH. "Das wird besonders
problematisch, wenn steigende Einkaufskosten und wachsender Wettbewerbsdruck
zusätzlich auf die Unternehmen einwirken."
"In unserer täglichen Arbeit sehen wir immer wieder, dass Unternehmen
grundsätzlich die richtigen Lieferländer gewählt haben, die vorhandenen
Freihandelsvorteile operativ jedoch nicht konsequent nutzen", fügt sie hinzu.
"Dabei lassen sich Importkosten oft deutlich reduzieren, wenn Prozesse sauber
geprüft und korrekt umgesetzt werden." Genau darauf hat sich die Grenzlotsen
GmbH spezialisiert: Das Unternehmen unterstützt Firmen dabei, bestehende Zoll-
und Außenwirtschaftsprozesse systematisch zu überprüfen und ungenutzte
Einsparpotenziale sichtbar zu machen. Dabei beschränkt sich die Arbeit nicht nur
auf strategische Betrachtungen von Lieferketten: Die Experten rund um Janine
Lampprecht analysieren ebenso konkrete Importvorgänge, prüfen Zollanmeldungen
und kontrollieren die dazugehörigen Dokumente auf operative Fehler. Besonderes
Augenmerk liegt dabei auf Präferenznachweisen und Ursprungserklärungen, also den
Nachweisen, die darüber entscheiden, ob Unternehmen tatsächlich von reduzierten
oder vollständig entfallenden Zöllen profitieren können.
Was Freihandelsabkommen leisten - und wo das Problem beginnt
Freihandelsabkommen sind internationale Vereinbarungen zwischen Staaten oder
Staatengruppen. Sie ermöglichen, bestimmte Waren mit reduzierten oder
vollständig entfallenden Zöllen zu importieren. So weit die Theorie. In der
Praxis entscheidet jedoch nicht allein das Abkommen, sondern vor allem die
Frage, ob das importierte Produkt die Ursprungsregeln erfüllt. Das heißt: Die
Ware muss im jeweiligen Partnerland hergestellt oder ausreichend verarbeitet
worden sein.
Entscheidend ist zudem die Zolltarifnummer. Sie ist die zollrechtliche
Klassifizierung eines Produkts und legt fest, ob eine Ware überhaupt unter die
Regelungen eines Freihandelsabkommens fällt. Wer diese Grundlage nicht kennt
oder nicht sauber prüft, verzichtet schnell auf Vorteile, die sich eigentlich
ohne Weiteres ausschöpfen ließen. "Viele Unternehmen gehen davon aus, dass der
Bezug aus einem Abkommensland automatisch zu reduzierten Zöllen führt. Dabei ist
das nur der erste Schritt von mehreren, die alle korrekt umgesetzt werden
müssen", erklärt Janine Lampprecht von der Grenzlotsen GmbH.
Wo Unternehmen in der Praxis Geld verlieren
Der häufigste Fehler liegt in der Dokumentation. Der Nachweis des Ursprungs
erfolgt über eine Ursprungserklärung oder einen Präferenznachweis auf der
Handelsrechnung. Eine Ursprungserklärung ist eine rechtlich relevante Angabe,
mit der der Lieferant bestätigt, dass die Ware die Voraussetzungen für eine
Zollbegünstigung erfüllt. Fehlt diese Erklärung, ist sie unvollständig oder
erfüllt sie formale Anforderungen nicht, kann die Zollvergünstigung bei der
Einfuhr nicht genutzt werden. Dann greift automatisch der reguläre Zollsatz.
Ebenso kritisch ist der zweite Schritt: Selbst wenn eine korrekte
Ursprungserklärung vorliegt, muss die Zollvergünstigung bei der
Importzollanmeldung aktiv geltend gemacht werden. Die entsprechenden Angaben
müssen also korrekt im Zollsystem hinterlegt sein. Geschieht das nicht, wird die
Ware regulär verzollt - obwohl eine Reduzierung oder vollständige Befreiung
möglich gewesen wäre. "In der Praxis erleben wir regelmäßig, dass Unternehmen
glauben, alles richtig zu machen, und dabei über Jahre hinweg erhebliche Summen
verschenken", so Janine Lampprecht.
Analyse statt Annahmen
Wer seine Importkosten nachhaltig senken will, braucht zuerst Klarheit.
Unternehmen müssen analysieren, welche Produkte sie aus welchen Ländern beziehen
und wie diese zollrechtlich eingestuft sind. Erst auf dieser Basis lässt sich
prüfen, ob und in welchem Umfang Freihandelsabkommen angewendet werden können.
Die Differenz zwischen den tatsächlich gezahlten und den möglichen reduzierten
Zöllen zeigt direkt, wie groß das Einsparpotenzial ist.
Gerade dieser Schritt bleibt im Alltag oft aus. Das operative Geschäft drängt,
die Abläufe laufen, niemand stellt Fragen. Meist mit weitreichenden Folgen, denn
ohne belastbare Datenbasis fehlt jede Grundlage für fundierte Entscheidungen zu
Zollkosten und Einsparmöglichkeiten. "Wer nicht weiß, was er importiert, wie es
klassifiziert ist und ob die Dokumentation stimmt, kann keine fundierten
Entscheidungen über seine Zollkosten treffen", erläutert Janine Lampprecht von
der Grenzlotsen GmbH hierzu.
Lieferanten und Prozesse aktiv steuern
Eine gute Datenbasis allein genügt dabei allerdings ebenfalls nicht. Vielmehr
müssen Unternehmen ihre Lieferanten aktiv dazu auffordern, korrekte
Ursprungserklärungen auf den Rechnungen auszustellen. Ohne diese Unterlagen
besteht kein Anspruch auf Zollvergünstigung. Gleichzeitig müssen interne
Prozesse sicherstellen, dass die Angaben vollständig erfasst und bei der
Zollanmeldung korrekt genutzt werden.
Freihandelsabkommen wirken also nicht von selbst. Ihr Nutzen entsteht erst durch
aktive Steuerung und konsequente Kontrolle. Wer sich allein auf Speditionen oder
Zolldienstleister verlässt, ohne die operative Umsetzung zu prüfen, riskiert
unnötig hohe Abgaben. Nur wenn Datenbasis, Dokumentation und Anmeldung sauber
ineinandergreifen, lassen sich Importkosten dauerhaft senken. "Die Verantwortung
für die korrekte Nutzung von Freihandelsabkommen liegt beim importierenden
Unternehmen selbst. Das bedeutet, dass interne Prozesse und externe
Dienstleister gleichermaßen gesteuert und kontrolliert werden müssen", stellt
Janine Lampprecht klar.
Weniger Zollkosten, mehr Handlungsspielraum
Wer diese Schritte konsequent umsetzt, schafft die Grundlage für dauerhaft
niedrigere Importkosten. Die Zollkosten sinken, die Marge steigt, die
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im internationalen Wettbewerb verbessert
sich. Unternehmen hören damit auf, Geld zu verschenken, das ihnen rechtlich
zusteht. Zugleich gewinnen sie mehr Sicherheit in ihren Abläufen und mehr
Kontrolle über ihre Importprozesse.
Der Weg dorthin verlangt keine komplette Neuordnung des Unternehmens. Nötig sind
eine gezielte Analyse, klare Prozesse und die passende fachliche Unterstützung.
"Unternehmen, die ihre Zollprozesse einmal sauber aufgestellt haben, profitieren
dauerhaft - nicht nur durch Einsparungen, sondern auch durch mehr Kontrolle und
Sicherheit in ihren Importprozessen", sagt Janine Lampprecht. Wer diesen Weg
nicht allein gehen möchte, findet mit den Grenzlotsen einen erfahrenen Partner,
der genau dort ansetzt, wo im Importgeschäft unnötig Geld verloren geht.
Sie wollen Ihre Importkosten spürbar senken und damit nachhaltig profitabler
werden? Dann melden Sie sich jetzt bei Janine Lampprecht von der Grenzlotsen
GmbH (https://www.grenzlotsen.de/) und vereinbaren Sie einen Termin für ein
unverbindliches Erstgespräch!
Pressekontakt:
Grenzlotsen GmbH
E-Mail: mailto:info@grenzlotsen.de
Web: https://www.grenzlotsen.de
Ruben Schäfer
mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/179527/6285972
OTS: Grenzlotsen GmbH
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