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Wallern (ots) - Viele Menschen mit entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn,
Hashimoto-Thyreoiditis, Migräne, Neurodermitis, Psoriasis, Rheuma oder Arthritis
achten bewusst auf ihre Ernährung, meiden Gluten und greifen zu
Nahrungsergänzungsmitteln. Trotzdem bleiben Entzündungen, Erschöpfung oder
Schmerzen oft bestehen. Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl von TOBIO werfen
deshalb einen provokanten Blick auf vermeintlich gesunde Lebensmittel und
zeigen, welche Rolle Ernährung, Darmgesundheit und sogenannte Lektine dabei
spielen könnten.
Viele Menschen mit chronischen Erkrankungen kennen das Gefühl, trotz aller
Bemühungen nicht wirklich voranzukommen. Medikamente helfen zwar oft dabei,
Symptome zu kontrollieren, doch die eigentliche Ursache bleibt für viele
Betroffene unklar. Besonders Menschen mit Morbus Crohn, Hashimoto-Thyreoiditis,
Rheuma, Arthritis, Neurodermitis, Psoriasis oder Migräne erleben häufig, dass
Beschwerden wie Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Brain Fog, Gelenkschmerzen oder
Hautreaktionen ihren Alltag dauerhaft belasten. In der Hoffnung auf Besserung
orientieren sie sich oft an sogenannten "antientzündlichen"
Ernährungsempfehlungen. Dennoch bessern sich Entzündungen oder Beschwerden für
gewöhnlich nicht nachhaltig. "Viele Menschen konzentrieren sich ausschließlich
darauf, was angeblich antientzündlich wirkt - aber nicht darauf, welche
Lebensmittel die Ursache für ihre Symptome sind. Bleibt dieser Zusammenhang
dauerhaft unerkannt, können Entzündungen und die daraus entstehenden Beschwerden
trotz aller Bemühungen bestehen bleiben", erklärt Karin Stumpfl von TOBIO.
"Was es braucht, ist keine Diät, sondern ein Ansatz, der die Ursache für die
Entstehung derartiger Beschwerden dauerhaft reduziert. Viele Betroffene erleben
dadurch erstmals das Gefühl, dass es gesundheitlich wieder bergauf geht",
erklärt Tobias Stumpfl, der die Problematik aus eigener Erfahrung kennt: Er litt
selbst unter Morbus Crohn und suchte über Jahre hinweg nach Lösungen - von
veganer Ernährung über Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu Heilfasten und TCM.
Als ausgebildeter Softwareentwickler und Verkehrspilot wollte er die Ursache der
Erkrankung und die biochemische Funktionsweise des menschlichen Körpers
verstehen. Heute entwickeln Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl lektinfreie
Alternativen für alltägliche Gerichte und möchten Betroffenen dabei helfen,
Zusammenhänge zwischen Ernährung, Leaky Gut, Entzündungen und chronischen
Erkrankungen besser zu verstehen.
Leaky Gut, Darmgesundheit und Entzündungen als gemeinsamer Nenner
Chronische Beschwerden werden nach wie vor häufig isoliert betrachtet. Während
Morbus Crohn vor allem mit Verdauungsbeschwerden verbunden wird, gelten
Hashimoto-Thyreoiditis als Schilddrüsenerkrankung, Neurodermitis als Hautproblem
und Migräne als neurologische Belastung. Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl sehen
jedoch die Ursache für chronische Entzündungsprozesse als verbindenden Faktor
aller dieser Krankheitsbilder. Dabei spielt aus ihrer Sicht insbesondere eine
gestörte Darmbarriere - auch Leaky Gut genannt - eine wichtige Rolle.
Unter Leaky Gut versteht man eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmbarriere.
Dadurch können zum Beispiel unverdaute Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf
und mit dem Immunsystem in Kontakt kommen. Gelangen vor allem unverdaute
pflanzliche Proteine verstärkt an Immunzellen, reagieren unter anderem
sogenannte Mastzellen. Diese setzen Botenstoffe wie Histamin und weitere
Entzündungsmediatoren frei - also Stoffe, die Entzündungsreaktionen im Körper
antreiben. Die möglichen Folgen zeigen sich aus ihrer Sicht nicht nur im Darm,
sondern beispielsweise auch an Haut, Gelenken, im Energiehaushalt oder im
Immunsystem. "Der Darm ist kein isoliertes Verdauungsorgan. Der Darm spielt als
sensible Außengrenze unseres Körpers eine immense Rolle bei unserer Immunabwehr
- wer das versteht, begreift, warum so viele unterschiedliche Beschwerden
denselben Ursprung haben können", erklärt Tobias Stumpfl von TOBIO.
Was Lektine sind und warum sie für chronisch Erkrankte relevant sein können
Im Mittelpunkt ihres Ansatzes stehen sogenannte Lektine - pflanzliche Eiweiße,
die natürliche Abwehrstoffe von Pflanzen sind, um sich gegen Fraßfeinde wie
beispielsweise Schädlinge zu verteidigen. Lektine können die "Tight Junctions"
des Darmepithels öffnen und den Darm damit für Stoffe durchlässig machen, welche
normalerweise nicht aufgenommen werden dürfen und deshalb wie oben bereits
beschrieben das Immunsystem auf den Plan rufen. Sie kommen unter anderem in
Getreide, Pseudogetreide, Hülsenfrüchten, Soja, Mais, Erbsen, Lupinen, Cashews,
Samen mit Schale sowie in Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Kartoffeln,
Paprika, Chili oder Auberginen vor. "Wir wissen, dass das kontrovers klingt",
räumt Tobias Stumpfl ein. "Aber wenn das so gut funktionieren würde mit dem
Vollkorn, dem Fleisch- und Fettverzicht und dem Tofu, dann müsste es ja
eigentlich allen Menschen viel besser gehen."
Viele Menschen greifen bereits zu glutenfreien Produkten, und tatsächlich ist
Gluten der Promi unter den Lektinen. Aber viele glutenfreie Produkte enthalten
weiterhin Zutaten wie Mais, Reis oder Kartoffelstärke, die aus Sicht der
Stumpfls ebenfalls problematisch sein könnten. "Glutenfrei bedeutet nicht
lektinfrei - und wer das nicht versteht, tauscht ein Problem gegen ein anderes
aus", sagt Tobias Stumpfl von TOBIO.
Morbus Crohn und Hashimoto: Warum klassische Ernährungsempfehlungen oft zu kurz
greifen
Gerade Menschen mit Morbus Crohn erhalten häufig Ernährungsempfehlungen, die
Beschwerden kurzfristig beruhigen sollen - etwa Toast, Kompott, Weißbrot, Reis
oder helle Nudeln. Auch glutenfreie Ernährung spielt dabei oft eine wichtige
Rolle. Für Tobias und Karin Stumpfl geht dieser Ansatz jedoch in eine falsche
Richtung. Ihrer Ansicht nach wird vor allem die akute Verträglichkeit bewertet,
während mögliche langfristige Auswirkungen auf Darmbarriere, Stoffwechsel oder
Entzündungsprozesse zu wenig berücksichtigt werden. "Weniger Durchfall bedeutet
nicht automatisch, dass ein Lebensmittel dem Darm wirklich guttut", erklärt
Tobias Stumpfl.
Ähnlich sehen sie es bei Hashimoto-Thyreoiditis. So sind zwar manche Laborwerte
vieler Betroffener medikamentös gut eingestellt, dennoch leiden viele weiterhin
unter Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Verdauungsbeschwerden oder
Energielosigkeit. Auch bleiben in der Regel die Antikörper gegen das Gewebe
weiterhin bestehen - ein Zeichen, dass die Ursache nicht behoben wird. Dass
Tobias Stumpfl sich intensiv mit diesen Zusammenhängen beschäftigt, hat
persönliche Gründe. Nach seiner Morbus-Crohn-Diagnose wollte er nicht nur seine
Symptome unterdrückt haben, sondern wieder völlig gesund werden. Deshalb
probierte er so lange alle klassisch gesunden sowie alternativen
Ernährungsformen aus - darunter vegane Ernährung, TCM, Ayurveda und Mengen an
Nahrungsergänzungsmitteln. Wirklich gesund fühlte er sich dennoch lange nicht.
Erst einer seiner Mentoren, ein amerikanischer Arzt, öffnete ihm die Augen: Die
Aussage: Es ist erst einmal wichtiger, was man nicht macht, als was man macht.
In diesem Fall das Weglassen von den Ernährungsfaktoren, welche die Krankheit
auslösen und aufrechterhalten. Die anschließende Umstellung auf eine lektinfreie
Ernährung beschreibt er heute als Gamechanger.
Heute begegnen ihnen immer wieder Menschen, die trotz Medikamenten,
Nahrungsergänzungsmitteln und verschiedener Ernährungsumstellungen das Gefühl
haben, gesundheitlich auf der Stelle zu treten. So berichten sie etwa von einer
jungen Frau mit Hashimoto-Thyreoiditis, die trotz Behandlung weiterhin unter
starker Erschöpfung, Verdauungsproblemen und ausgeprägten
Nahrungsmittelunverträglichkeiten litt. Erst nach einer konsequent lektinfreien
Ernährung hätten sich Verdauung, Belastbarkeit und Lebensqualität Schritt für
Schritt deutlich verbessert und auch die Antikörper gegen Schilddrüsengewebe
normalisierten sich.
TOBIO: Alltagstaugliche Ernährung statt radikaler Verbote
Aus diesen Erfahrungen entstand schließlich auch TOBIO. Statt auf Verbotslisten
setzen Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl auf Alltagstauglichkeit. Vertraute
Gerichte wie Brot, Pasta, Schnitzel, Steak, Pizza, Burger oder Desserts sollen
weiterhin möglich bleiben - nur mit angepassten Zutaten. Aus ersten Experimenten
mit lektinfreien Mehlen entwickelten sich Produkte und Rezeptideen, die
bekannten Speisen in Geschmack, Konsistenz und Alltagstauglichkeit in Nichts
nachstehen. Ergänzend berücksichtigen die beiden Experten auch Faktoren wie
Makronährstoffverteilung, metabolische Gesundheit, Nährstoffdichte und
individuelle Unverträglichkeiten. Eine stark stärke- und kohlenhydratbetonte
Ernährung sehen sie kritisch, während Fett aus ihrer Sicht eine wichtige Rolle
als Energieträger, Nährstoff- und Vitaminlieferant spielen kann. "Wer weiterhin
Brot, Pasta oder Kuchen essen kann, hält eine Ernährungsumstellung dauerhaft
durch", erklärt Karin Stumpfl von TOBIO.
Gleichzeitig betonen beide ausdrücklich, dass größere Ernährungsumstellungen bei
bestehenden Diagnosen immer gemeinsam mit Ärzten oder Ernährungsexperten
begleitet werden sollten. Ihr Ziel sei es nicht, Angst vor Lebensmitteln zu
machen, sondern Menschen dabei zu unterstützen, praktikable Lösungen für den
Alltag zu finden.
Neue Perspektiven für Menschen mit chronischen Beschwerden
Chronische Beschwerden sollten folglich nicht für sich allein betrachtet,
sondern ursächlich betrachtet werden. Ob Morbus Crohn, Hashimoto-Thyreoiditis,
Neurodermitis, Migräne oder Rheuma - viele Betroffene leiden trotz Medikamenten,
Nahrungsergänzungsmitteln oder verschiedenen Diäten weiterhin unter Müdigkeit,
Verdauungsproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Energielosigkeit.
Mit TOBIO möchten Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl deshalb praktische und
alltagstaugliche Unterstützung bieten - durch Wissen, Rezepte, lektinfreie
Produkte und neue Inszenierungen für vertraute Gerichte. Gleichzeitig betonen
sie ausdrücklich, dass ihr Ansatz keine medizinische Diagnose oder ärztliche
Behandlung darstellt. "Lektinfreie Ernährung ist für uns keine Diät, sondern
eine Lebensphilosophie. Sie war und ist heute der Gamechanger von ganz vielen
Menschen, einschließlich mir", so Tobias Stumpfl abschließend.
Sie möchten chronische Beschwerden besser verstehen und herausfinden, welche
Rolle Ernährung und andere Lifestylefaktoren dabei spielen könnten? Tobias und
Karin Stumpfl von TOBIO (https://tobio.at/mentoring) zeigen Betroffenen in ihrem
Mentoring-Programm, wie sich lektinfreie Ernährung alltagstauglich umsetzen
lässt - mit Fokus auf Genuss und Lebensqualität!
Pressekontakt:
TOBIO
E-Mail: mailto:office@tobio.at
Website: https://tobio.at/
Instagram: https://instagram.com/tobio_lektinfrei
Podcast: https://tobio.at/podcast
Ruben Schäfer
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