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Straubing (ots) - Es geht nicht bloß um eine nüchterne Zahl, wenn der
Paritätische Gesamtverband darauf hinweist, dass mehr als 13 Millionen Menschen
in Deutschland von Armut gefährdet seien. Rund 16 Prozent der Bevölkerung. Der
höchste Wert seit 2020. Besonders betroffen sind Ältere, Alleinerziehende,
Alleinlebende und Menschen in strukturschwachen Bundesländern, etwa im Osten. Zu
ihrer Lebensrealität gehören überfüllte Tafeln, prekäre Jobs. Jeder Euro wird
zweimal umgedreht. Der Armutsbericht ist ein bedrückendes Alarmsignal: Auch in
Zeiten knapper Kassen dürfen jene, die ohnehin schon wenig haben, nicht
vergessen und weiter an den Rand gedrängt werden.
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