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Bissendorf (ots) -
- Konstanz zeigt, wie Nebelkühlung urbane Räume an Extremtagen lebenswert hält
und von der Bevölkerung als Erfrischung genutzt wird.
- Grüne Klimaoase Osnabrück startet als Pilotprojekt im Sommer 2026.
- Runge und Raintime bieten neue Nebelkühl-Lösungen für wirksame Hitzeresilienz
an.
Wenn am 11. Juni der bundesweite Hitzeaktionstag stattfindet, blicken Kommunen
verstärkt auf Lösungen, die den Sommer in der Stadt erträglich machen. Während
langfristige Stadtumbauten oft Jahre dauern, zeigen die Beispiele Osnabrück und
Konstanz, wie urbane Hitzeresilienz bereits heute praktisch und messbar
funktionieren kann. Im Zentrum steht dabei mit der smarten Nebelkühlung eine
Technologie, die aus der Natur kommt: die adiabate Kühlung durch feinsten
Wassernebel.
Osnabrück startet Pilotprojekt: innovative Stadtmöbel für urbane Klimaanpassung
In Osnabrück hat sich die Zahl heißer Tage seit den 1960er Jahren verdreifacht.
Als Antwort darauf setzt die Stadt auf ein langfristiges Klimaanpassungskonzept
und auf Technologie aus der Region: Am 11. Juni wird das Pilotprojekt die "Grüne
Klimaoase" am Nikolaiort vorgestellt. Hier verbindet die Stadt grüne Flächen mit
einheimischen Gehölzen und klimaresilienten Pflanzen mit Hochdruck-Nebeldüsen
des Bissendorfer Familienunternehmens Runge. Gemeinsam sollen sie städtische
Hitzeinseln kühlen und an heißen Sommertagen für spürbare Erfrischung sorgen.
Konstanz als Vorbild: Abkühlung auf Knopfdruck
Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt ein Blick nach Konstanz - dort ist die
Nebelkühlung bereits seit Längerem im Einsatz und die positiven Effekte im
Rahmen einer Studie des öffentlichen Raumes nachgewiesen. Der Augustinerplatz in
Konstanz galt lange Zeit als typische urbane Hitzeinsel: stark versiegelt, kaum
Schatten und im Hochsommer eine Belastung für Passanten. Im Rahmen des
Modellprojekts "Innenstadt von morgen" setzte die Stadt auf das
Multifunktionspflanzgefäß Binga CoolTown des Stadtmöbelherstellers Runge.
Das System kombiniert Schattenspender, Sitzpodest und Kühlsystem in einem. Die
1,5-Kubikmeter-Version bietet Platz für einen Baum und verfügt über innovative
Hochdruck-Nebeldüsen des Technologiepartners Raintime. Durch die Verdunstung des
Nebels wird der Umgebungsluft Wärme entzogen, was die gefühlte Temperatur in
unmittelbarer Nähe um bis über 10 Grad senken kann. Gesteuert wird das System
intelligent über eine Cloud-Lösung, die die Kühlung auch gezielt dann aktivieren
kann, wenn bestimmte Temperaturschwellenwerte überschritten werden.
Messbare Erfolge:
Dass es sich hierbei nicht nur um ein technisches Gadget, sondern um eine echte
soziale Bereicherung handelt, belegen die Zahlen der wissenschaftlichen
Evaluation aus Konstanz:
- 84 Prozent der Befragten nutzten den Sprühnebel aktiv zur Erfrischung.
- Die durchschnittliche Verweilzeit auf dem Platz betrug 19 Minuten .
- Die Besucherfrequenz im Bereich der Anlagen erhöhte sich um 30 Prozent .
"Die Rückmeldungen und die Evaluation des Projekts am Augustinerplatz waren so
positiv, dass wir die Nebelsprühanlagen künftig sehr gerne auch an weiteren
Orten einsetzen würden", sagt Barbara Schaar, Projektleiterin bei der Stadt
Konstanz.
Smarte Lösung für schwierige Standorte
Wien setzt am Neuen Markt bereits seit Jahren auf fest installierte
Hochdruck-Nebelstelen von Raintime, kombiniert mit Sitzmöbeln von Runge. Und die
Stadt Hameln erweitert passend zum diesjährigen Hitzeaktionstag ihre im Vorjahr
installierten Nebelstelen um den mobilen Binga CoolTown. In den kommenden Jahren
wollen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit ausweiten.
"Aufgrund der zunehmenden Hitzewellen in Städten erleben Sprühnebelsysteme einen
regelrechten Boom. Insbesondere Kommunen, Gastronomen und Hausbesitzer rüsten
verstärkt gegen die Extremhitze auf und nutzen Sprühnebel, um glühende Plätze,
Terrassen und stark frequentierte Aufenthaltsbereiche binnen Sekunden spürbar
abzukühlen", erklärt Oliver Runge, Geschäftsführer der Runge GmbH & Co. KG. "Die
dabei verbrauchte Wassermenge ist äußerst gering. Systeme kommen oft mit nur
wenigen Litern Wasser pro Minute aus, was eine nachhaltige Nutzung ermöglicht.
Gleichzeitig arbeiten Sprühnebelsysteme ohne energieintensive Klimageräte und
schonen so Ressourcen und damit wieder das Klima."
Neben der Kühlleistung steht die Nachhaltigkeit im Vordergrund: Das System mit
18 Düsen verbraucht lediglich 1,26 Liter Trinkwasser pro Minute im Betrieb. Eine
integrierte UV-Desinfektion sowie ein Hygienefilter sorgen zudem für höchste
hygienische Standards ohne chemische Zusätze.
Über Runge:
Die Runge GmbH & Co. KG aus Bissendorf bei Osnabrück entwickelt seit mehr als
118 Jahren hochwertiges Stadtmobiliar. Das Familienunternehmen verbindet
handwerkliche Tradition mit zukunftsweisenden Technologien, um den öffentlichen
Raum lebenswerter zu gestalten - von der klassischen Bank bis zur smarten
Nebelkühlung.
Weitere Informationen unter: www.runge-bank.de/themen/hitzeinseln-staedten
(https://runge-bank.de/themen/hitzeinseln-staedten)
Bildmaterial für die Berichterstattung finden Sie hier: Digitale Pressemappe
(https://drive.google.com/drive/u/1/folders/1G8F1lQ7BHR0NI-2ZYooFEg-mD4buk0ju)
Pressekontakt:
Carina Kirchner
Runge GmbH & Co. KG
Telefon: 05402 98448-0
E-Mail: mailto:marketing@mail-runge.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181097/6290203
OTS: Runge GmbH & Co. KG
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