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Frankfurt (ots) - So eindeutig das politische Signal nun ausfällt, so
kompliziert bleibt die Wirklichkeit: Armenien mag sich nach Westen recken, doch
der Macht Russlands kann sich der kleine Binnenstaat, eingeklemmt zwischen
Georgien, der Türkei und Aserbaidschan, nicht einfach entziehen. Zu eng sind die
wirtschaftlichen Verbindungen, zu groß die sicherheitspolitischen Zwänge. Der
Wunsch nach mehr Freiheit trifft damit auf die Realität einer fortbestehenden
Abhängigkeit. Armenien bleibt ein Land im Schwebezustand.
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