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Berlin (ots) - Der FDP-Parteivorsitzende Wolfgang Kubick lehnt eine Koalition
seiner Partei mit der AfD ab. "Ausgeschlossen", sagte Kubicki in der
ARD-Talksendung "maischberger". Er könne mit Leuten nicht koalieren, die das
genau gegenteilige Menschenbild haben, wie Liberale es haben, die aus der
Europäischen Union austreten wollen, weil sie glauben, allein seien wir groß
genug." Kubicki kritisierte, die AfD wolle "unsere Sicherheit aufs Spiel setzen,
indem sie aus der NATO austreten und begreifen nicht, dass wir uns damit
angreifbar machen." Auf Nachfrage schloss der FDP-Chef auch eine Zusammenarbeit
und gemeinsame Anträge mit der AfD aus.
Eine "Brandmauer" zur AfD lehnte Kubicki jedoch ab. "Wenn ich der Auffassung
bin, wir brauchen ein Krankenhaus, dann ist es mir völlig egal, wer noch
zustimmt." In einer Demokratie bestehe "die Aufgabe dann darin, in der
Argumentation stärker und besser zu sein." Der FDP-Chef warnte: "Wenn
demokratische Parteien auf die Idee kommen, Anträge selbst nicht mehr zu
stellen, weil die Gefahr bestehen könnte, die AfD stimmt zu, dann machen sie
sich so klein, dann werden sie von Menschen auch nicht mehr ernst genommen.
"maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in
Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
Redaktion: Elke Maar
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