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Berlin (ots) - Das Bestreben Europas ist es, seine Treibhausgasemissionen zu
verringern. Neben dem bekanntesten Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) wird dabei
auch die Freisetzung von Methan in den Blick genommen, mit dem Ziel, diese
weiter zu reduzieren. Das ist sinnvoll, vor dem Hintergrund, dass Methan einen
höheren Treibhausgasfaktor als CO2 hat. Andererseits bewegt man sich gerade in
Deutschland bei den gut erhaltenen Verteilnetzen auf einem sehr niedrigen
Niveau: Diffuse Methan-Emissionen von Erdgas sind seit 1990 um 40 Prozent
zurückgegangen, und derzeit errechnen wir, dass der Transport in den
Gasverteilnetzen lediglich 0,11 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen
Deutschlands verursacht.
Der DVGW Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. nimmt frühzeitig
Aufgaben der technischen Selbstverwaltung der Gaswirtschaft wahr und unterstützt
die Umsetzung der MER mit Grundlagenforschung, Technischen Regelwerken,
Schulungs- und Weiterbildungsangeboten und IT-gestützten Hilfestellungen.
Betreiber und Behörden können sich daran orientieren.
Da die deutsche Gasversorgung von rund 700 lokalen Verteilnetzbetreibern
erbracht wird, ist der Reporting-Aufwand im europäischen Vergleich
überdurchschnittlich hoch. Aus diesem Grund stellt der DVGW den Unternehmen ein
Hilfswerkzeug zur Verfügung, um einheitlich und mit hoher Qualität die
Meldedaten wie Kilometerlängen, Drücke und vor allem Methanleckraten berichten
zu können. Die Daten werden ferner benötigt, um sie an das Umweltbundesamt zu
senden und um einen gesamtdeutschen Überblick zu erstellen. Das Tool nennt sich
GaWaS (Gas-Wasser-Statistik): https://gawas.strukturdatenerfassung.de
Der DVGW unterstützt die Betreiber, denen die Aufgabe der Berichterstellung
obliegt.
Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) erhebt nun öffentlich den Vorwurf, durch
die Nutzung des GaWaS Tools hätten die Verteilnetzbetreiber nicht korrekt
berichtet.
Der von der DUH erhobene Vorwurf trifft nicht zu. Vielmehr nehmen die deutschen
Gasnetzbetreiber eine Vorreiterrolle in Europa ein und entwickeln gemeinsam mit
dem DVGW stetig die Mess-Infrastruktur weiter, um noch besser zu werden.
Die gesamte Pressemitteilung zum Download:
https://www.dvgw.de/der-dvgw/aktuelles/presse
Pressekontakt:
DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.
Hauptgeschäftsstelle Berlin
Hannoversche Straße 19, 10115 Berlin
Lars Wagner, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecher
Mobil: +49 172 215 25 98
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OTS: DVGW-Dt. Verein d. Gas- u. Wasserfaches e.V.
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