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Heidelberg (ots) - Dieses Mal hat man sich dem Hauptgastgeber USA auf
erschreckend schamlose Weise angebiedert: Das fängt mit dem eigens ins Leben
gerufenen, absurden "Fifa-Friedenspreis" für Donald Trump an, reicht über die
lange Halbzeitshow nach Vorbild des Super Bowl und geht hin bis zu
Einreisesperren für afrikanische Fans, Spieler und Schiedsrichter - alles kaum
kritisiert vom Weltfußballverband. Und all das findet statt, während Trump die
US-Demokratie aushöhlt, mit seiner Abschiebebehörde ICE rücksichtslos gegen
Migranten vorgeht und einen völkerrechtswidrigen Krieg im Iran führt.
Was tun? Ein WM-Boykott wäre eine naheliegende Idee gewesen, doch man hat sich
dagegen entschieden. Doch zumindest die Politik kann immer noch Zeichen setzen.
Immerhin sind die USA nicht alleine Gastgeber. Wenn also deutsche
Spitzenpolitiker zu Spielen anreisen: Warum dann nicht nach Mexiko oder Kanada?
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Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
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