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Berlin (ots) - Die innen- und migrationspolitische Sprecherin der S&D-Fraktion
im Europäischen Parlament, Birgit Sippel (SPD), dringt darauf, menschenwürdige
Bedingungen im neuen EU-Asylsystem sicherzustellen.
Im rbb24 Inforadio sagte Sippel am Freitag: "Es ist wichtig, dass die
Mitgliedsstaaten sich gegenseitig - in aller Freundschaft - darauf hinweisen,
wenn es irgendwo noch hakt, dass die Kommission ihre Arbeit macht und wir als
Parlament auch darauf schauen, dass wirklich alle Elemente eingehalten werden."
So müsse insbesondere bei Zwangsmaßnahmen ganz genau hingeschaut werden, sagte
die SPD-Politikerin. "Wird etwa eine Hand festgehalten, um einen Fingerabdruck
zu nehmen oder geht es darum, wirklich Menschen - und auch Kinder - zu fesseln,
zu schlagen. Das wäre alles völlig unzulässig."
Viele Organisationen müssten Zugang zu den Menschen bekommen, um diese zu
informieren, aufzuklären und ihnen Ängste zu nehmen, "damit sie wirklich mit den
Beamten kooperieren", so Sippel. "Und ich hoffe, dass auch die Beamten weiterhin
geschult werden, damit auch sie sich an bestehende Standards halten."
https://ots.de/ZFUO35
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