|
Berlin (ots) - Was braucht es, um einen erfolgreichen Weg nach dem Abitur
einzuschlagen, wenn Informationen, Netzwerke und Erfahrungswerte nicht
selbstverständlich zur Verfügung stehen? Die Absolvierenden des
Schülerstipendienprogramms Studienkompass profitierten in den letzten drei
Jahren von einer umfassenden Förderung, die ein persönliches Coaching,
Trainings, zahlreiche digitale Lehr- und Lernformate, eine eigene App und
Mentoring beinhaltete. Im Vordergrund stand auch eine Ermutigung, den eigenen
Weg aktiv zu gestalten und auf eigene Talente zu vertrauen. Die Jugendlichen
kommen alle aus Familien ohne akademische Erfahrung und nehmen statistisch viel
seltener ein Studium auf als Gleichaltrige aus Akademikerfamilien. Für
Erstakademiker ist es häufig schwieriger, die ganze Bandbreite an Möglichkeiten
zu überschauen. Oft sind auch die Bedenken größer, ob ein Studium das Richtige
ist und ob es sich finanzieren lässt.
Die diesjährigen Studienkompass-Absolventinnen und -Absolventen aber zeigen,
dass die Herkunft nicht über den weiteren Bildungsweg entscheiden muss. Ein Jahr
nach ihrem Abitur ist die Mehrheit von ihnen bereits im Studium angekommen,
absolviert eine Ausbildung oder beginnt nach einem Brückenjahr den nächsten
Bildungsabschnitt im kommenden Herbst. Am Wochenende kamen sie noch einmal aus
ganz Deutschland in Frankfurt am Main zusammen, um gemeinsam mit ihren
ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren sowie den Studienkompass-Partnern den
Abschluss ihrer Förderung zu feiern.
Die große Wirkung der guten Vorbereitung und die langjährige Begleitung durch
den Studienkompass spiegeln sich auch bei den sehr geringen Abbruchquoten der
Absolvierenden der letzten Jahre wider: nur 3,9 Prozent bei den Studierenden und
1,1 Prozent bei den Auszubildenden. Beide Quoten liegen deutlich unter dem
Bundesdurchschnitt von 27 Prozent der Bachelorstudierenden und 13 Prozent der
Auszubildenden ohne Anschlussvertrag.
Der Studienkompass wird im nächsten Jahr bereits sein 20-jähriges Jubiläum
feiern. Über 5.000 junge Menschen werden dann das Programm erfolgreich
durchlaufen haben - ein großer Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit in
Deutschland.
Über den Studienkompass
Das Förderprogramm unterstützt bundesweit aktuell mehr als 1.200 Schülerinnen
und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung beim Übergang von der Schule
an die Hochschule oder in die Ausbildung. Rund 4.900 junge Menschen haben das
Programm bereits erfolgreich durchlaufen.
Der Studienkompass ist eine Initiative von Deutsche Bank Stiftung, aim -
Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken und Stiftung
der Deutschen Wirtschaft (sdw). Hauptförderer sind die Gertrud und Hellmut
Barthel Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung und die Joachim Herz Stiftung.
Förderer des Studienkompass sind: Accenture-Stiftung, Karl Schlecht Stiftung,
Hans Hermann Voss-Stiftung, RAG-Stiftung, Bundesverband Deutscher Stiftungen,
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit
"Menschen stärken Menschen", TARGOBANK Stiftung, PwC-Stiftung, Volkswagen
Belegschaftsstiftung, Eugen & Irmgard Hahn Stiftung, Unternehmensverbände im
Lande Bremen und weitere.
Mehr Informationen unter: http://www.studienkompass.de
Pressekontakt:
Meike Ullrich, Leitung Kommunikation, Stiftung der Deutschen
Wirtschaft gGmbH, Breite Straße 29, 10178 Berlin Tel.: 030 278906-74,
E-Mail: mailto:presse@sdw.org
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/67067/6295043
OTS: Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH
|