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Marburg (ots) - Es war ein epischer Moment im Golf von Neapel: Die
Extremschwimmerin Nathalie Pohl hat mit der Umrundung der italienischen Insel
Capri ihren vierten Weltrekord aufgestellt! Für die 16 Kilometer lange Strecke
benötigte sie 04:08:00 Stunden. Noch nie zuvor hat dies ein Mensch offiziell
geschafft. Damit setzt die 31-jährige Deutsche ein weiteres Ausrufezeichen in
ihrer beeindruckenden Karriere. Wo andere an Grenzen stoßen, sucht Nathalie Pohl
die Herausforderung. Eines ist ihr dabei besonders wichtig: dass auch andere das
Element Wasser so lieben lernen wie sie selbst. Bereits seit Jahren setzt sie
sich für die Schwimmförderung von Kindern ein. Bei ihrem letzten Weltrekord rund
um Ibiza kam eine herausragende Spendensumme zusammen. Auch die Capri-Umrundung
nutzte sie, um erneut Geld für ihr Herzensprojekt zu sammeln. Und Nathalie Pohl
will das in Zukunft bei jedem ihrer Schwimmen fortsetzen: damit alle Kinder
sicher schwimmen können!
Ein Sprung ins Ungewisse - und ein Triumph über die Elemente
Besonders bemerkenswert diesmal rund um Capri: Da dort in dieser Form noch nie
geschwommen wurde, fehlten jegliche Erfahrungswerte in der Vorbereitung. "Capri
war eine intensive und einmalige Erfahrung. Die Strecke bot optisch eine
spektakuläre Kulisse, stellte mich gleichzeitig aber vor eine besondere
sportliche Aufgabe. Es war ein echter Sprung ins Ungewisse", berichtet Nathalie
Pohl. Die imposante Steilküste ist schön anzusehen, durch unberechenbare
Strömungen jedoch auch extrem gefährlich für Schwimmer. "Für mich hatte das zur
Folge, dass ich permanent hoch konzentriert sein musste. So war es mental
schwieriger, einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden", führt sie fort. Jeder
Meter verlangte volle Aufmerksamkeit, jede Unregelmäßigkeit musste beobachtet
werden. Zudem begleitete sie diesmal neben ihrem Team zusätzlich ein
unabhängiger Beobachter ("Observer"). Das ist im Reglement für einen Weltrekord
so vorgeschrieben und hat sich für Nathalie Pohl mehr als gelohnt: Die "Marathon
Swimmers Federation (MSF)" hat die Leistung offiziell geprüft und den Weltrekord
anerkannt.
Nächstes Ziel bereits im Juli: Der Ärmelkanal wartet
Dieser große Erfolg in Italien hat Nathalie Pohl viel Motivation gegeben - und
sie darin bestätigt, dass sich jede Trainingsstunde, jede Entbehrung und jeder
Schritt über die eigenen Grenzen hinaus gelohnt hat: "Ich habe zu Beginn des
Jahres in Australien weiter an meiner Technik gearbeitet und konnte meine Kraft
und Ausdauer noch einmal steigern. Capri war der erste große Leistungstest für
dieses Jahr. Nun freue ich mich umso mehr auf alles, was kommt." Und ihr
nächstes Abenteuer wartet bereits. Mitte Juli wird Nathalie Pohl an den Ort
zurückkehren, an dem sie bei ihrem ersten Querungsversuch fast gestorben wäre:
den rund 16 Grad Celsius kalten Ärmelkanal. Noch im Krankenhaus beschloss sie
damals, nicht aufzugeben, sondern es wieder zu versuchen. Mit Erfolg: Zehn Jahre
liegt ihre erfolgreiche Querung mittlerweile zurück.
Schwimmen, Spenden sammeln, Leben retten
Inspiriert vom historischen Erfolg der Schwimmerin Gertrude Ederle, die den
Ärmelkanal am 6. August 1926 als erste Frau durchquerte, plant Nathalie Pohl
nun, diesen Meeresarm gemeinsam mit anderen außergewöhnlichen Frauen als Staffel
erneut zu bezwingen. Im Zentrum dieser Herausforderung steht zum einen das
Gedenken an diese außergewöhnliche Leistung vor 100 Jahren. Zum anderen wird
Nathalie Pohl das Schwimmen nutzen, um erneut Gelder für Projekte zu sammeln,
die Kinder beim Schwimmenlernen unterstützen. Damit schlägt sie das nächste
Kapitel einer außergewöhnlichen Reise auf, die längst über den Sport hinausgeht.
Mehr Informationen unter:
https://e.pcloud.link/publink/show?code=K6dy6alK
https://www.nathaliepohl.de/
https://www.dvag-hilft.org/swimforkids/
Pressekontakt:
http://www.nathaliepohl.de / mailto:presse@nathaliepohl.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/121102/6298166
OTS: Nathalie Pohl
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