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Frankfurt am Main (ots) - In einem Positionspapier definiert der Ausschuss
Berufliche Bildung im Verband Bildungsmedien e. V. Maßnahmen für die
unmittelbare Verbesserung der Berufsorientierung und betont dabei die
Schlüsselrolle von Eltern und Lehrkräften ebenso wie die Verantwortung der
Ausbildungsbetriebe.
30 bis 50 % der Studierenden brechen ihr Studium ab. Bei den Auszubildenden
werden zwischen 25 % und 50 % der Ausbildungsverhältnisse vor dem Abschluss
gelöst. "Dies ist ein alarmierendes Indiz dafür, dass die richtige Berufswahl
noch immer große Schwierigkeiten bereitet", so Dr. Jacob Kloepfer,
Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses Berufliche Bildung im Verband
Bildungsmedien e. V.: "Die Landes-, aber auch die Bundespolitik sind gefordert,
zeitnah Mittel und Ressourcen bereitzustellen und koordinierte Initiativen zu
starten, damit die Berufsorientierung bei Eltern, Lehrkräften und Jugendlichen
unmittelbar und sehr deutlich verbessert wird."
Eltern als zentrale Entscheidungsinstanz adressieren
Vor allem die Einbindung der Eltern als zentrale Entscheidungsinstanz sollte
neben den Schülerinnen und Schülern im Zentrum der Aktivitäten stehen.
Online-gestützte Eignungstests können zudem individuell helfen herauszufinden,
welcher berufliche Weg für den/die Einzelne/n passen könnte. Darauf aufbauend
sollte Support durch Berufs-Coaches online und ebenfalls kostenlos verfügbar
werden.
Über Durchlässigkeit zwischen betrieblicher und akademischer Ausbildung
informieren
Auch die Aufklärungs- und Informationsarbeit zur hohen Durchlässigkeit zwischen
betrieblicher und akademischer Ausbildung muss verbessert werden: Weder ist
durch eine Ausbildung der Weg ins Studium versperrt, noch bestehen durch einen
Studienabschluss per se bessere Zukunftschancen. Vielmehr sind Ausbildung und
Studium zwei sich potenziell ergänzende Wege der Qualifizierung für einen Beruf
- vielfach auch kombinierbar im dualen Studium.
Betriebe und Ausbilder unterstützen
Nicht zuletzt sind für den Umgang mit Auszubildenden am Praxisort von Beginn an
gewisse Voraussetzungen und Standards notwendig und zu etablieren. Damit kann
sichergestellt werden, welche Inhalte zu vermitteln sind, wie angeleitet wird
und wie die neuen jungen Mitarbeiter/-innen und Kolleg/-innen in Teams und
Arbeitsorganisationen aufgenommen und integriert werden. Betriebe,
Ausbilderinnen und Ausbilder müssen durchgehend bei diesem Prozess unterstützt
werden.
Mehr Informationen und das Positionspapier "Frühzeitige Berufsorientierung - der
Schlüssel zur richtigen Berufswahl" zum Download finden Sie im Themendossier
"Berufliche Bildung": https://bildungsmedien.de/unsere-themen/berufliche-bildung
Der Verband Bildungsmedien e. V. ist der führende Zusammenschluss
professioneller Bildungsmedienanbieter in Deutschland. Er vertritt die
Interessen von rund 70 Bildungsmedienverlagen, pädagogischen Fachverlagen,
Lehrmittelverlagen und weiteren Anbietern von Bildungsmedien, Bildungssoftware
und Online-Angeboten für alle Bildungsbereiche von der vorschulischen bis zur
Erwachsenenbildung.
Pressekontakt:
Verband Bildungsmedien e. V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Dagny Ladé
Kurfürstenstraße 49
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069 9866976 - 14
https://bildungsmedien.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/106895/6300301
OTS: Verband Bildungsmedien e.V.
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