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Gießen (ots) - Welche Warnzeichen sollte man ernst nehmen?
Warnzeichen können Schwindel, Kopfschmerzen, starke Erschöpfung, Übelkeit,
Konzentrationsstörungen oder Kreislaufprobleme sein. Diese Beschwerden sollten
ernst genommen werden, da sie auf eine Überlastung des Körpers durch die Hitze
hinweisen können.
Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen sind sinnvoll?
Betroffene sollten möglichst rasch in eine kühle Umgebung gebracht werden.
Hilfreich sind körperliche Schonung, lockere Kleidung sowie kühlende Maßnahmen
wie feuchte Tücher oder kalte Umschläge. Wenn die betroffene Person ansprechbar
ist und problemlos trinken kann, sollte ausreichend Flüssigkeit zugeführt
werden.
Wann sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden?
Die meisten hitzebedingten Beschwerden bessern sich durch Kühlung, Ruhe und
ausreichendes Trinken. Halten die Beschwerden an oder verschlechtern sie sich,
sollte eine hausärztliche Abklärung erfolgen.
Bei Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit, Krampfanfällen, Atemnot, Brustschmerzen
oder einem Kreislaufkollaps sollte unverzüglich der Rettungsdienst über die 112
alarmiert werden.
Wie kann man gesundheitliche Probleme durch Hitze vermeiden?
Viele hitzebedingte Beschwerden lassen sich durch einfache Maßnahmen verhindern.
Wichtig ist, ausreichend zu trinken, körperliche Anstrengungen möglichst in die
Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und direkte Sonneneinstrahlung
insbesondere zur Mittagszeit zu vermeiden. Leichte Kleidung, schattige
Aufenthaltsorte und das Kühlen von Wohnräumen können zusätzlich helfen.
Gerade ältere Menschen verspüren häufig weniger Durst. Angehörige, Freunde und
Nachbarn sollten deshalb besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr
achten und regelmäßig nach gefährdeten Personen sehen. Besonders wichtig ist es,
auf gefährdete Menschen im eigenen Umfeld zu achten. Viele hitzebedingte
Notfälle betreffen Personen, die alleine leben und erste Warnzeichen selbst
nicht rechtzeitig bemerken.
Wer ist besonders gefährdet?
Besonders empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren ältere Menschen, Säuglinge
und Kleinkinder, Schwangere sowie Menschen mit Herz-, Lungen- oder
Nierenerkrankungen. Auch pflegebedürftige oder anderweitig hilfsbedürftige
Menschen sowie Personen, die alleine leben, sollten während Hitzeperioden
besonders im Blick behalten werden.
Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM)
(https://www.ukgm.de/home.html) mit seinen 86 Kliniken und Instituten an den
beiden Standorten Gießen und Marburg ist das drittgrößte Universitätsklinikum
Deutschlands. Seit Februar 2006 trägt die RHÖN-KLINIKUM AG
(https://www.rhoen-klinikum-ag.com/) zu 95 Prozent die Verantwortung als
Betreiber dieses privatisierten Universitätsklinikums. http://www.ukgm.de/
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