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Köln (ots) - Der WDR-Journalist Vassili Golod wird neuer Leiter und Moderator
des ARD-Formats MONITOR. Der 33-Jährige übernimmt damit die Nachfolge von Georg
Restle.
Vassili Golod berichtet seit 2022 als ARD-Korrespondent aus der Ukraine. Seit
2023 leitet er das ARD-Studio in Kyjiw. In den vergangenen Jahren wurde er für
seine Berichterstattung aus der Ukraine zweimal als "Journalist des Jahres"
(Medium Magazin, 2023 und 2025) ausgezeichnet und erhielt im Team den Deutschen
Fernsehpreis (2023). Auf die neue Position bei MONITOR soll er im Frühjahr 2027
wechseln. Bis auf Weiteres wird der langjährige stellvertretende
Redaktionsleiter Achim Pollmeier MONITOR kommissarisch leiten und moderieren.
Ellen Ehni, WDR-Chefredakteurin Politik und Zeitgeschehen: "MONITOR steht seit
Jahrzehnten für hintergründigen und kritischen Journalismus. Wir haben den
Anspruch, durch exzellente Recherchen den Mächtigen auf die Finger zu schauen
und größere Zusammenhänge herzustellen - immer im Bestreben, die Auswirkungen
von Politik auf den Einzelnen aufzuzeigen. Mit Vassili Golod gewinnen wir für
die Leitung einen Journalisten, der für seine politischen Einordnungen bei
Tagesschau und Tagesthemen genauso bekannt ist wie bei Social Media oder im
Podcast. Und der noch dazu seit drei Jahren ein ARD-Auslandsstudio mitten im
Krieg führt. Ich freue mich sehr, dass wir seine publizistische Stärke mit einer
herausragenden Redaktion zusammenbringen und die digitale Weiterentwicklung von
MONITOR fortsetzen."
Ingmar Cario, kommissarischer Programmdirektor Information, Fiktion und
Unterhaltung: "Vassili Golod ist ein ebenso profilierter wie mutiger Journalist
und passt damit bestens zu MONITOR. Als einer der herausragenden jungen
Journalisten in Deutschland übernimmt er die Verantwortung für eine der
bekanntesten Marken im politischen Journalismus. Gemeinsam mit dem Team wird er
MONITOR weiter konsequent in die digitale Zukunft führen. Unser Ziel ist es, mit
exzellenter Recherche und Hintergrund zur eigenständigen Meinungsbildung
beizutragen - besonders auch bei den Jüngeren."
MONITOR hat 2025 seinen 60. Geburtstag gefeiert. Mit durchschnittlich 2,45
Millionen Zuschauern und 11,8 Prozent Markanteil war MONITOR im vergangenen Jahr
das erfolgreichste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Der Film "Radikale
Christen in Deutschland: Kreuzzug von rechts" gehörte in der ARD-Mediathek zu
den meistgesehenen Einzeldokus 2025. Die Redaktion produziert heute "digital
first", auf seinen Social-Media-Kanälen folgen MONITOR Hunderttausende
Abonnenten. Das Team und seine Journalistinnen und Journalisten erhielten in den
vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Otto Brenner Preis
"Spezial" 2021 sowie den Grimme-Preis 2020 für "Besondere journalistische
Leistung". Zuletzt war seit 2012 Georg Restle Leiter und Moderator von MONITOR.
Zum Juni 2026 wechselte Restle als Leiter ins ARD-Studio Nairobi.
Vassili Golod: "MONITOR steht für journalistische Tiefe und klare Einordnung auf
Grundlage harter Fakten. Es ist mir eine große Ehre, Teil des herausragenden
Teams zu werden und diese Traditionsmarke des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
in Zukunft mitzugestalten. Nach intensiven Jahren der Kriegsberichterstattung
mit einem überragenden Team in Kyjiw freue ich mich auf die neue Herausforderung
im investigativen Journalismus, der für die Verteidigung der Demokratie von
entscheidender Bedeutung ist."
Vassili Golod wurde am 11. März 1993 im ukrainischen Charkiw geboren. Er
studierte Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Göttingen und
Aberystwyth (Wales) und berichtete u.a. für NDR und Rheinische Post. Nach seinem
Volontariat beim WDR arbeitete er als ARD-Korrespondent in London, als Reporter,
Redakteur und Chef vom Dienst im WDR-Newsroom sowie als Host des Podcasts
"Machiavelli - Rap und Politik", den er mit ins Leben gerufen hat. Seit Beginn
des russischen Angriffskriegs 2022 ist Vassili Golod als ARD-Korrespondent in
der Ukraine tätig und regelmäßig in aktuellen Angeboten wie Tagesschau,
Tagesthemen oder Weltspiegel, Social-Media-Angeboten und Podcasts sowie
politischen Talkshows präsent. Über die Nachfolge in der Leitung des ARD-Studios
in Kyjiw wird der WDR zu einem späteren Zeitpunkt informieren.
Pressekontakt:
WDR Kommunikation
Tel. 0221 220 7100
kommunikation@wdr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7899/6301522
OTS: WDR Westdeutscher Rundfunk
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