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Berlin (ots) - Wenn der Po Probleme macht, sind häufig die kleinen Gefäßpolster
rund um den Darmausgang verantwortlich - die Hämorrhoiden. Normalerweise
erledigen sie ganz unbemerkt ihren Job, indem sie für die Feinabdichtung sorgen.
Wenn sie jedoch größer werden, können sie sich unangenehm bemerkbar machen: Dann
kann es zu Analbeschwerden wie Jucken, Nässen oder manchmal auch als schmerzhaft
wahrgenommenem Brennen kommen. Doch welche Ursachen stecken dahinter? Unter
anderem werden eine einseitige ballaststoffarme Ernährung und ungünstiges
Toilettenverhalten wie Pressen dafür verantwortlich gemacht, dass die
Pölsterchen wachsen. Aktuelle Studiendaten legen nahe, dass auch
Lebensstilfaktoren wie Sport oder das Smartphone einen Einfluss auf Hämorrhoiden
haben können.[1],[2] Das wollten wir genauer wissen und befragten Betroffene im
Alter zwischen 25 und 69 Jahren nach ihren Erfahrungen.[3] Die Ergebnisse? Sind
spannend - und hier nachzulesen.
Die häufigsten Analbeschwerden aller befragten Personen waren:
Juckreiz im Afterbereich 76 %
Gefühl der unvollständigen Darmentleerung 68 %
Brennen 53 %
Blut (auf dem Stuhl/Toilettenpapier) 52 %
Schmerzen 42 %
Nässen 38 %
Sitzen, Scrollen, Zeit vergessen
Ein Toilettengang dauert nur wenige Minuten, theoretisch zumindest. In der
Praxis sieht das etwas anders aus, denn mittlerweile nutzen viele Menschen ihr
Smartphone regelmäßig auf dem stillen Örtchen. Das bestätigt auch unsere
Umfrage, denn 57 % der Befragten nutzen das Smartphone auf der Toilette.
Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen: 78 % der
25 bis 39-Jährigen, aber nur 33 % der 60 bis 69-Jährigen verwenden das
Smartphone auf dem WC.
Sitzzeit und -position sind entscheidend
41 % der Smartphone-Nutzenden sitzen 6 bis 15 Minuten auf der Toilette, 4 %
sogar noch länger . Dass das Smartphone die Ursache fürs lange Sitzen ist, zeigt
die Selbsteinschätzung: 70 % geben an, dadurch länger zu bleiben als
ursprünglich beabsichtigt.
Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt wieder bei den jüngeren Männern zwischen
25 und 39 Jahren: 91 % stellen längere Sitzzeiten durch Smartphone-Nutzung fest.
Die Nutzung an sich ist nicht weiter wild für die Analgesundheit. Die sich
dadurch hinauszögernde Toilettensitzzeit schon. Denn beim Sitzen auf der
Toilette fehlt dem Beckenboden die Unterstützung - dadurch wirkt der Druck
ungebremst auf die Hämorrhoidalpolster. Auch behindert die typische
Toilettenhaltung den Blutabfluss aus dem Gewebe. Beide Faktoren können dazu
beitragen, dass sich das Risiko für Hämorrhoidalbeschwerden erhöht. In einer
aktuellen Studie wurde dies eindrucksvoll bestätigt: So war die
Smartphone-Nutzung auf der Toilette mit einer um 46 % erhöhten
Wahrscheinlichkeit für Hämorrhoiden verbunden.[2]
Sport ist nicht gleich Sport
Zur Vorbeugung von Hämorrhoiden wird häufig empfohlen, viel Sport zu treiben.
Eine aktuelle Studie hingegen spricht von Sport als Auslöser von
Hämorrhoidalbeschwerden.[1] Und auch in unserer Umfrage berichtet ein gutes
Viertel (26 %) von mindestens einer Beschwerde im Analbereich beim oder nach dem
Sport . Wie passt das zusammen?
Kurz gesagt, es kommt darauf an, welchen Sport man ausübt: In der Studie
berichtet gut die Hälfte (57 %) der Radfahrer und Reiter, die regelmäßig ihrem
Hobby nachkommen, von Problemen und knapp die Hälfte (48 %) der Bodybuilder.[1]
Diese Sportarten sind besonders belastend für den Beckenbereich - und damit für
die Hämorrhoidalpolster.
Moderate Bewegung wie Spazierengehen oder Nordic Walking bringt hingegen die
Verdauung in Schwung und sorgt so für einen normal geformten Stuhl, der den
Darmausgang wenig belastet. Dies wird auch durch die Studie bestätigt: Trekking,
Skifahren oder Langlauf scheinen das Hämorrhoiden-Risiko zu mindern.[1]
Fazit: Beim Sport gibt es große Unterschiede. Je nach Art und Intensität der
Belastung können die Auswirkungen positiv oder negativ sein.
Auch die Mehrheit unserer Befragten, die alle mindestens einmal an anorektalen
Beschwerden litten, führt regelmäßig potenziell belastende Sportarten durch:
Radfahren
Männer: 48 %
Frauen: 41 %
Kraftsport
Männer: 26 %
Frauen: 17 %
Reiten
Männer: 3 %
Frauen: 4 %
Wie beurteilt ein Experte den Einfluss von Lebensstilfaktoren?
3 Fragen an Prof. Dr. Oliver Schwandner, Chirurg und Proktologe aus Regensburg
1 Unsere Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass insbesondere junge Menschen ihr
Smartphone auf der Toilette nutzen und dadurch länger sitzen. Wird hier gerade
ein echter neuer Risikofaktor sichtbar - oder überschätzen wir die Bedeutung
dieses Trends?
Die Thematik "Smartphone-Nutzung auf Toilette" ist letztlich ein "Revival" der
Diskussion über die Dauer des Toilettengangs, bereits vor 20 Jahren wurde der
Zusammenhang zwischen "Zeitung lesen" und Toilettengang als sog.
"Newspaper-Syndrom" analysiert. Generell wird als präventive Maßnahme empfohlen,
längere Toilettensitzungen bzw. "stooling sessions" zu vermeiden, so dass hier
das Smartphone gewissermaßen als Synonym für eine Verlängerung der Zeit auf
Toilette verwendet wird. Rein aus wissenschaftlicher Sicht stellt das Smartphone
keinen "echten" neuen Risikofaktor dar.
2 Eine aktuelle Studie stellt einen Zusammenhang zwischen bestimmten Sportarten
und Hämorrhoidalbeschwerden her. Wie ordnen Sie das ein: Sollte von intensiver
körperlicher Belastung abgeraten werden - vor allem bei bestehenden
Analproblemen?
Die aktuelle Studie ist insbesondere für Menschen mit einem Hämorrhoidalleiden
interessant, da sie zeigt, dass bestimmte Sportarten - wie Bodybuilding,
Radfahren oder Reiten - mit einer Verschlechterung der Symptome einhergehen
können. Das bedeutet jedoch nicht, dass generell von sportlicher Aktivität
abgeraten werden sollte, sondern dass Empfehlungen differenziert erfolgen
sollten. Körperliche Aktivität bleibt wichtig - auch bei
Hämorrhoidalbeschwerden. Betroffenen ist jedoch zu empfehlen, den eigenen Körper
genau zu beobachten, die Sportart gezielt auszuwählen oder durch zum Beispiel
geringere Trainingsintensität oder kürzere Einheiten anzupassen.
3 Viele Betroffene berichten von Beschwerden, suchen aber keinen Rat, weil sie
diese als "nicht schlimm" einschätzen. Wie erklären Sie dieses Spannungsfeld
zwischen hoher Betroffenheit und geringer Konsequenz? Und was kann man dagegen
tun?
Trotz der hohen Verbreitung des Hämorrhoidalleidens stellt für viele Betroffene
dieses Thema ein "Tabuthema" dar und sie scheuen einen Arztbesuch. Deshalb ist
eine "Enttabuisierung" des Themas dringend notwendig. Patienten müssen
aufgeklärt werden, dass eine proktologische Untersuchung i. d. R. schmerzfrei
ist und keiner speziellen Vorbereitung bedarf. Tritt Blutabgang bei der
Stuhlentleerung auf, kommt es zu einem Vorfall am After oder bestehen Symptome
wie Nässen oder Juckreiz, empfiehlt es sich generell, einen Arzt aufzusuchen.
Psychische Belastung neben "Ist doch nicht so schlimm"
Fast die Hälfte der Befragten (49 %) fühlt sich durch die Beschwerden im
Analbereich oder an den Hämorrhoiden zusätzlich psychisch belastet. Die
überwiegende Mehrheit (58 %) der Befragten sucht aber weder eine Praxis noch
eine Apotheke auf. Unter denjenigen, die keinen Rat gesucht haben, wird als mit
Abstand wichtigster Grund genannt, dass die Beschwerden "nicht so schlimm" seien
(75 %). Bei jüngeren Männern spielen zusätzlich emotionale Hürden eine größere
Rolle: In der Gruppe der 25- bis 39-jährigen Männer, die keinen Rat suchen,
nennen 38 % Schamgefühl und 30 % Angst vor einer Untersuchung . Bei Älteren sind
diese Faktoren nicht so relevant: Nur je 15 % beider Geschlechter nannten
Schamgefühl und nur 13 % der Frauen und 11 % der Männer Angst vor einer
Untersuchung als Grund, sich keine Hilfe zu suchen. Unter den Ratsuchenden
wendet sich gut die Hälfte am häufigsten an die Hausärztin oder den Hausarzt (51
%), deutlich seltener an Proktolog:innen (32 %) oder Apotheker:innen (26 %).
Untersuchungspräferenz bei einem sensiblen Thema
Die Mehrzahl der Befragten (64 %) hat keine Präferenz beim Geschlecht der
medizinischen Fachperson. Bei der anderen Gruppe zeigt sich ein klarer
Zusammenhang mit dem Alter: Je jünger die Befragten sind, desto häufiger spielt
das Geschlecht der untersuchenden Fachperson eine Rolle. Mit zunehmendem Alter
verliert dieser Aspekt an Bedeutung. Gleichzeitig wird sichtbar, dass Frauen
insgesamt häufiger eine gleichgeschlechtliche Untersuchung bevorzugen als
Männer, insbesondere in den jüngeren Altersgruppen.
Bevorzugung der ärztlichen Untersuchung durch das eigene Geschlecht:
25-39 Jahre
Frauen: 51 %
Männer: 30 %
40-49 Jahre
Frauen: 44 %
Männer: 17 %
50-59 Jahre
Frauen: 30 %
Männer: 23 %
60-69 Jahre
Frauen: 28 %
Männer: 19 %
Gezielt handeln bei analen Beschwerden wie Hämorrhoidalleiden - je nach Phase
die passende Unterstützung
Ob akute Beschwerden oder Nachsorge: Für die Behandlung von Analbeschwerden wie
Hämorrhoiden stehen rezeptfreie Produkte von DR. KADE zur Verfügung - abgestimmt
auf unterschiedliche Bedürfnisse.
Zur Linderung von Schmerzen und starkem Juckreiz im Analbereich eignet sich
Posterisan® akut. Der Wirkstoff Lidocain sorgt für eine lokale Betäubung und
hilft schnell bei akuten Beschwerden.
Bei Hämorrhoidalbeschwerden wie Juckreiz, Brennen und Nässen lindert FAKTU® lind
effektiv. Der pflanzliche Wirkstoff Hamamelis wirkt zusätzlich beruhigend,
entzündungshemmend und zusammenziehend - und kann so auch kleinere Blutungen
lindern.
Zur Pflege und zum Schutz der empfindlichen Analhaut dient Posterisan® protect.
Es kann studienbelegt einem erneuten Auftreten von Hämorrhoidenbeschwerden
vorbeugen[4]. Der Hautschutzkomplex bildet eine schützende Barriere, erleichtert
den Stuhlgang (Gleiteffekt) und hilft, weiteren Reizungen vorzubeugen.
NEU von DR. KADE: Postericare® Hämorrhoiden-Stick ist physikalisch wirksam bei
herausfallenden Hämorrhoiden und schiebt sie sanft zurück in ihre natürliche
Position im Analkanal. Dadurch wird die natürliche Rückbildung gefördert und das
Risiko von Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Nässen reduziert.
So lässt sich je nach Beschwerdebild die passende Lösung finden - von der
schnellen, symptomatischen Linderung über gezielte Behandlung bis zur
vorbeugenden Pflege und Unterstützung bei Hämorrhoiden.
Pflichttexte
POSTERISAN® akut 50 mg/g Rektalsalbe
Wirkstoff: Lidocain Anwendungsgebiete: Anwendung bei Erwachsenen; Linderung von
Schmerzen im Analbereich vor proktologischer Untersuchung; Symptomatische
Behandlung von Juckreiz und Schmerzen im Analbereich (z. B. aufgrund von
Hämorrhoiden). Enthält Cetylalkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die
Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH, Berlin Stand: 04/2024
FAKTU® lind Hämorrhoidensalbe / FAKTU® lind Hämorrhoidenzäpfchen
Wirkstoff: Hamamelisblätter- und -zweigedestillat / Hamamelisblätter-Auszug.
Anwendungsgebiete: Salbe: Zur Besserung der Beschwerden in den Anfangsstadien
von Hämorrhoidalleiden. Zäpfchen: Zur Linderung von Juckreiz, Nässen und Brennen
in den Anfangsstadien von Hämorrhoidalleiden. Die Salbe enthält Wollwachs,
Butylhydroxytoluol, Cetylstearylalkohol und Propylenglycol. Zu Risiken und
Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren
Arzt oder in Ihrer Apotheke. DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH, Berlin Stand:
12/2023
[1] Romano L et al. Sport practice and hemorrhoidal disease: results from a
self-assessment questionnaire among athletes. Int J Colorectal Dis. 2025; 40: 8.
doi:10.1007/s00384-024-04797-3.
[2] Ramprasad C et al. Smartphone use on the toilet and the risk of hemorrhoids.
PLoS One. 2025;20(9):e0329983. doi:10.1371/journal.pone.0329983.
[3] Umfrage zum Thema Hämorrhoidalbeschwerden 2026, Umfrage von Bilendi im
Auftrag von DR. KADE, Stichprobe: 1.000 Personen der deutschen Bevölkerung (504
Männer, 496 Frauen) im Alter von 25 bis 69 Jahren, die mindestens 1x an
anorektalen Beschwerden litten, Befragungszeitraum 19.01.2026 - 02.02.2026.
[4] Williams R, Havemeister W, Süßkind M, Wigger-Alberti W. Klinische Studie zur
Wirksamkeit und Verträglichkeit eines Medizinproduktes zur Prophylaxe des
Auftretens akuter Symptome bei Patienten mit Hämorrhoidalleiden. Akt. Dermatol.
2013; 39: 504-508.
Pressekontakt:
Petersen & Partner Pharma Marketing GmbH
Ein Unternehmen der dpmed
Kerstin Germighausen
Milchstraße 21
20148 Hamburg
mailto:mail@petersenpartner.de
Tel.: 040.56 00 75-0
Fax: 040.56 00 75-30
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OTS: Dr. Kade Pharmazeutische Fabrik GmbH
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