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Mehr SOS-Infos
https://ots.de/xiejeE
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München (ots) - Es gibt sie: die guten Nachrichten, die positiven Veränderungen
und Aufwärtstrends für Kinder und Familien. In einer Welt, die oft reflexartig
auf das Negative schaut, berichten die SOS-Kinderdörfer in den Good News über
das, was uns aufrichtet.
Schwangerschaften von Teenagerinnen gehen weltweit zurück: Während 2015 die Zahl
der Geburten bei Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren noch bei über 14
Millionen lag, hat sie 2025 mit rund zwölf Millionen um zwei Millionen
abgenommen. In der Gruppe der 10- bis 14-Jährigen reduzierte sich die Rate um
ein Drittel, während bei Mädchen ab 15 Jahren ein 18-prozentiger Rückgang zu
verzeichnen ist.
Minderjährige Mütter und ihre Babys sind schweren gesundheitlichen,
wirtschaftlichen und sozialen Risiken ausgesetzt. So haben die Mädchen bei der
Geburt ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Infektionen, während ihre
Kinder oftmals zu früh zur Welt kommen und als Neugeborene anfälliger für
schwere Krankheiten sind. Die Mutterschaft mindert die Bildungs- und
Berufschancen der Mädchen erheblich. Ohnehin ist bei den minderjährigen Müttern
der Anteil derer überproportional hoch, die bis zu ihrer Schwangerschaft wenig
Zugang zu Bildung hatten und aus einkommensschwachen Familien stammen.
Eine Ursache für die Schwangerschaften ist zum Beispiel die Kinderehe, weltweit
sind rund 12 Millionen Mädchen minderjährig verheiratet worden. Der Großteil der
zwangsverheirateten Kinderbräute hat kein Mitspracherecht über die Verwendung
von Verhütungsmitteln und den Zeitpunkt ihrer Mutterschaft.
Dass Schwangerschaften von Mädchen rückläufig sind, hat verschiedene Ursachen.
So setzen sich weltweit Initiativen zur Bekämpfung der Geschlechterungleichheit
dafür ein, mehr Mädchen den Zugang zu Bildung und zu sexuellen und reproduktiven
Gesundheitsdiensten zu ermöglichen. Leider sind die Gründe für frühe
Mutterschaft breitgefächert, zum Beispiel steigt in Regionen mit bewaffneten
Konflikten aufgrund sexualisierter Gewalt für Mädchen das Risiko, schwanger zu
werden. Demnach variiert der Geburtenrückgang je nach Weltregion, und auch
innerhalb vieler Länder. So erreichten Zentral- und Südasien seit 2000 einen
Rückgang von 75 Prozent, während Subsahara-Afrika nach wie vor eine hohe
Geburtenrate aufweist. Laut WHO machten im letzten Jahr Geburten bei
Minderjährigen noch über neun Prozent aller Geburten aus. Dennoch bedeutet der
globale Rückgang einen erheblichen Fortschritt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: mailto:boris.breyer@sos-kd.org
http://www.sos-kinderdoerfer.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/1658/6301986
OTS: SOS-Kinderdörfer weltweit e.V.
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