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Kassel (ots) - Eine Abfindung, eine Ablaufleistung oder ein unternehmerischer
Bonus - wer eine größere Einmalsumme erhält, steht oft vor derselben Frage: Soll
dieses Kapital jetzt an die Börse, obwohl die Welt unruhig wirkt? Martin Berg,
Gründer der Berg Finance GmbH, erklärt, warum ausgerechnet Mathematik und Geduld
den Weg zu mehr Sicherheit ebnen.
Menschen zwischen 40 und 65 Jahren stehen oft an einem Punkt, an dem mehrere
Lebensphasen ineinandergreifen: Das Eigenheim ist weitgehend abbezahlt, die
Ausbildung der Kinder ist abgeschlossen oder absehbar, vielleicht steht
beruflich eine neue Etappe an. Wer in dieser Phase zusätzlich eine größere
Einmalsumme erhält - etwa aus einer Abfindung, einer
Lebensversicherungsauszahlung, einem unternehmerischen Bonus oder einem
Immobilienverkauf -, stellt sich häufig dieselbe Frage: Wie wird daraus
dauerhaft tragfähiges Vermögen, ohne dass täglich der Schlaf leidet? Der
häufigste Reflex ist Aufschub. Erst beobachten, dann recherchieren, dann warten.
Genährt wird das von einer Informationsdichte, die das eigene Urteilsvermögen
permanent infrage stellt - Konjunktursorgen, geopolitische Spannungen,
Crash-Prognosen. "Viele Anleger scheitern nicht daran, dass sie zu wenig wissen,
sondern daran, dass ihnen eine klare Struktur fehlt, die sie unabhängig vom
täglichen Nachrichtenstrom handlungsfähig macht", erklärt Martin Berg, Gründer
der Berg Finance GmbH.
Die Folgen dieses Aufschubs sind selten neutral. Allein 2022 verloren deutsche
Sparerinnen und Sparer auf nominell stabilen Konten real rund 7,9 Prozent
Kaufkraft. "Nichtstun ist die wahrscheinlich teuerste Anlageentscheidung - nur
fühlt sie sich nicht so an", ordnet Berg ein. Mit der Berg Finance GmbH hat er
ein unabhängiges Investment-Kompetenzcenter aufgebaut, das Anleger bei
strukturierter, langfristiger Vermögensplanung begleitet. Heute betreut sein
Team über 650 Kundinnen und Kunden in mehr als 400 Depots mit einem Volumen von
über 9,3 Millionen Euro. Sein fachliches Fundament bilden ein Bachelor of
Science in Wirtschaftspsychologie sowie zahlreiche Spezialausbildungen,
regelmäßige Investmentkongresse und Mentorships mit erfahrenen Branchenköpfen.
Seine Auszeichnung als Finalist beim Jungmakler Award unterstreicht den
Anspruch, die Methoden des klassischen Private Banking großer Vermögen einem
breiteren Anlegerpublikum zugänglich zu machen. Erst kürzlich hat das
Fachmagazin AssCompact diesen Ansatz auf einer Doppelseite unter dem Titel
"Family-Office-Qualität im Maklerhaus" vorgestellt.
Time in the Market: Warum Anlageerfolg selten vom perfekten Einstieg abhängt
Wer sich regelmäßig mit Kapitalmärkten beschäftigt, stößt zwangsläufig auf
kurzfristige Signale: neue Konjunkturdaten, politische Entscheidungen,
Zinskommentare. Schnell entsteht der Eindruck, die nächste Entscheidung müsse
besonders präzise getroffen werden. Doch der Versuch, den optimalen Moment für
Ein- oder Ausstieg zu treffen, erhöht häufig nicht die Kontrolle, sondern die
Unsicherheit.
Schon Benjamin Franklin formulierte 1748 in seinen "Ratschlägen für junge
Kaufleute" den später vielzitierten Satz "Zeit ist Geld". Auf den Kapitalmarkt
übertragen unterscheidet die Forschung bis heute zwischen "Time in the Market"
und "Timing the Market" - also zwischen langfristigem Investiertbleiben und dem
Versuch, den idealen Zeitpunkt zu treffen. Studien zeigen seit Jahrzehnten: Wer
in einem Zeitraum von 20 Jahren nur die zehn besten Börsentage verpasst,
halbiert seine Wertentwicklung. Diese besten Tage folgen statistisch
überproportional häufig direkt auf die schlechtesten - wer in turbulenten Phasen
aussteigt, verpasst regelmäßig die Erholung.
Philipp Vorndran, langjähriger Kapitalmarktstratege bei Flossbach von Storch,
bringt es auf den Punkt: "Timing ist Glückssache." Auf Dauer überlegen sei die
nüchterne Disziplin des Drinbleibens. Daraus folgt: Wer noch nicht investiert
hat, gewinnt nicht durch Warten, sondern durch Anfangen - zu jeder Zeit.
Jenseits der Prognose: Warum Profis breit streuen
Wer akzeptiert, dass Märkte kurzfristig nicht verlässlich vorhersehbar sind,
verlagert den Schwerpunkt - weg vom Tippen auf den nächsten Aktienkurs, hin zur
Frage, wie ein Portfolio gebaut sein muss, damit es verschiedene Marktphasen
systematisch einordnen kann. Genau hier unterscheidet sich private von
professioneller Vermögensanlage. Profis streuen breit.
Family Offices - die Vermögensverwalter wohlhabender Familien - arbeiten dafür
mit einem klaren Werkzeugkasten: weltweit gestreute Aktien (etwa über den MSCI
All Country World Index, der rund 2.700 Unternehmen in 47 Ländern abbildet),
Anleihen guter Bonität als ruhigen Anker, Edelmetalle wie Gold als langfristigen
Stabilisator und - wenn Volumen und Liquidität es erlauben - ausgewählte
Sachwertbeteiligungen wie Anlageimmobilien oder Private Equity. Entscheidend ist
nicht die Zahl der Anlagen, sondern wie unterschiedlich sie auf dieselbe
Marktphase reagieren. Ökonomen nennen das Korrelation. Niedrige Korrelation
senkt die Standardabweichung - die Maßeinheit dafür, wie stark ein Portfoliowert
schwankt.
Auch eine Investmentlegende hat dieses Prinzip in eine Faustregel gegossen:
Warren Buffett empfahl 2014 die sogenannte 90/10-Regel - 90 Prozent in breit
gestreute Aktien, 10 Prozent in kurzlaufende, sichere Staatsanleihen. Dahinter
steht die Grundlogik jeder Family-Office-Strategie: Aktien als langfristige
Renditequelle, ein liquider Sicherheitspuffer für Disziplin in Krisenzeiten. Was
über Jahrzehnte Kunden ab sieben- oder achtstelligen Summen vorbehalten war,
lässt sich heute mit günstigen ETFs, qualitativen aktiven Fonds und gezielten
Sachwerten für nahezu jede Vermögensgröße umsetzen - bereits ab fünfstelligen
Einmalsummen, über einen monatlichen Sparplan oder bei größeren Beträgen aus
Abfindung, Bonus oder Immobilienverkauf.
Gold spielt in dieser Logik eine besondere Rolle. Philipp Vorndran beschreibt
Gold als "eine Art Feuerversicherung" - kein Renditebringer für die Jahre, in
denen alles gut läuft, sondern ein Stabilisator für Phasen, in denen Vertrauen
in Papierwährungen oder politische Stabilität ins Wanken gerät.
Die Mathematik der Streuung: Was 20 Jahre Marktgeschichte zeigen
Was bedeutet diese Streuung in Zahlen? Ein Blick auf rund 20 Jahre
Marktgeschichte macht sie greifbar.
Auswertungen auf Basis von Daten von MSCI und Bloomberg sowie eigenen
Berechnungen zeigen, dass ein globales Aktiendepot auf Grundlage des MSCI All
Country World Index (MSCI ACWI) während der Finanzkrise 2007 bis 2009 zeitweise
rund 55 Prozent an Wert verlor, während ein breit gestreutes Mischdepot mit 80
Prozent Aktien, 10 Prozent Anleihen und 10 Prozent Gold auf etwa 42 Prozent
Minus kam. In der Euro-Schuldenkrise 2011 lagen die Rückgänge bei rund 22
beziehungsweise 15 Prozent, im Corona-Crash 2020 bei etwa 34 beziehungsweise 25
Prozent und während der Zins- und Inflationskrise 2022 bei rund 18
beziehungsweise 14 Prozent. Gleichzeitig verkürzten sich die Erholungszeiten von
rund vier Jahren nach der Finanzkrise auf etwa zwölf Monate, sechs Monate
beziehungsweise zehn Monate in den späteren Krisen. Die Zahlen verdeutlichen:
Diversifikation verhindert Schwankungen nicht, kann Verluste aber deutlich
abmildern.
Wer im Januar 2010 - direkt nach der Finanzkrise - eine Einmalsumme in ein breit
gestreutes Portfolio investiert und im Februar 2020, unmittelbar vor dem
Corona-Schock, verkauft hätte, hätte trotz aller Zwischenkrisen ein deutlich
positives Ergebnis erzielt. Die Pointe heißt nicht "perfekter Einstieg", sondern
Geduld plus Streuung.
"Die 'Mathematik der Ruhe' ist keine Beruhigungsformel, sondern eine
statistische Beobachtung: Mit zunehmender Anlagedauer schrumpft die
Wahrscheinlichkeit, am Ende real schlechter dazustehen als am Anfang. Vier Jahre
sind unsere praktische Untergrenze, ab der wir Schwankungen für gut bewältigbar
halten", erklärt Martin Berg.
Vom Sparbuch zur Vermögensarchitektur: Das Drei-Säulen-Modell
Wenn Timing keine verlässliche Grundlage bietet, braucht es ein System, das
unterschiedliche finanzielle Bedürfnisse klar voneinander trennt. Genau hier
setzt das Drei-Säulen-Modell der Berg Finance GmbH an: kurzfristige Sicherheit,
langfristige Depotstruktur, ergänzende Sachwerte. So entsteht eine
Vermögensordnung, die Marktschwankungen nicht emotional bewertet, sondern in den
eigenen finanziellen Zusammenhang einordnet.
Säule 1: Die Liquiditätsreserve als Fundament
Bevor investiert wird, muss klar sein, welches Kapital in den kommenden Jahren
verfügbar bleiben muss. Berg Finance arbeitet mit einer Vier-Jahres-Regel: Geld,
das innerhalb der nächsten vier Jahre planbar benötigt werden könnte - für
Renovierungen, Anschaffungen, familiäre oder berufliche Veränderungen - bleibt
auf hochliquiden, einlagengesicherten Konten. Diese Reserve dient nicht der
Renditemaximierung, sondern der Disziplin: Wer kurzfristig nicht auf das Depot
zugreifen muss, kann Marktschwankungen aussitzen.
Säule 2: Die Depot-Architektur als Renditemotor
Die zweite Säule umfasst börsengehandelte Anlagen - breit gestreute Aktien-ETFs
als Kern, ergänzt um qualitativ hochwertige aktive Fonds und einen langfristigen
Anleihenbaustein. ETF steht für Exchange Traded Fund - einen börsengehandelten
Indexfonds. Entscheidend ist nicht, Kapital pauschal zu investieren, sondern es
konkreten Zielen und Zeithorizonten zuzuordnen. Ein bewährter Hebel ist dabei
der Cost-Average-Effekt: Wer eine größere Summe nicht in einem Schritt, sondern
über mehrere Monate gestreckt investiert, kauft automatisch mehr Anteile bei
niedrigen und weniger bei hohen Kursen. So entsteht ein günstigerer
Durchschnittseinstand - und Marktschwankung wird vom Risiko zur Renditequelle.
Säule 3: Real Assets als Stabilitätsanker jenseits der Börse
Die dritte Säule besteht aus Sachwerten wie Edelmetallen, Anlageimmobilien oder
unternehmerischen Beteiligungen. Weil sie nicht zwingend im Gleichlauf mit
Aktienmärkten reagieren, können sie das Gesamtportfolio widerstandsfähiger
machen.
Wie das in der Praxis aussieht: Zwei Anleger-Profile
Wie sieht das in der Praxis aus? Zwei Beispiele.
Beispiel 1 - Einmalsumme 150.000 Euro:
Eine 52-jährige Pädagogin erhält die Ablaufleistung einer Lebensversicherung.
Nach Abzug einer Vier-Jahres-Liquiditätsreserve (etwa 30.000 Euro) fließen die
verbleibenden 120.000 Euro in ein klar zugeordnetes Depot - 80 Prozent breit
gestreut über den MSCI ACWI, 10 Prozent in einen global investierenden
Anleihenbaustein, 10 Prozent in Gold. Der Einstieg erfolgt nicht in einer
Tranche, sondern gestreckt über zwölf Monate.
Beispiel 2 - Einmalsumme 500.000 Euro:
Ein 58-jähriger Mittelständler verkauft seinen Geschäftsanteil. Auch hier
zunächst die Liquiditätsreserve (rund 90.000 Euro). 290.000 Euro fließen in das
gemischte Depot (80/10/10), die verbleibenden 120.000 Euro werden bewusst auf
Sachwerte verteilt - etwa eine Anlageimmobilie, eine kleinere
Private-Equity-Beteiligung oder eine zusätzliche Goldquote. Auch hier wird die
Depotseite gestreckt aufgebaut.
In beiden Fällen ist die Pointe identisch: nicht der eine spektakuläre Treffer,
sondern die nüchterne Kombination aus Geduld, Streuung und Disziplin.
Die Logik der Diversifikation: Wie Stabilität im Zusammenspiel entsteht
Erst im Zusammenspiel aller Bausteine zeigt sich, warum eine klare
Vermögensordnung mehr leistet als jede Einzelanlage. "Wer sein Portfolio nach
diesen Prinzipien aufbaut, muss kurzfristige Börsennachrichten nicht mehr als
unmittelbare Bedrohung werten. Die Struktur übernimmt die Arbeit - der Anleger
gewinnt Gelassenheit", formuliert Martin Berg.
Diese Gelassenheit hat einen Gegner, den auch erfahrene Anleger oft
unterschätzen: sich selbst. In der Verhaltensökonomie ist gut belegt, dass
Verluste rund doppelt so stark schmerzen wie gleich große Gewinne erfreuen - die
Loss Aversion nach dem Nobelpreisträger Daniel Kahneman. In der Praxis führt das
dazu, dass Anleger ausgerechnet im Tiefpunkt verkaufen und am Hoch wieder
einsteigen. Berg Finance versteht sich deshalb auch als "Mensch an der Seite" -
mit ruhiger, transparenter Begleitung in jenen Phasen, in denen Statistik allein
nicht trägt.
Häufige Fragen zur strukturierten Vermögensanlage
Was ist der Cost-Average-Effekt - und warum hilft er gerade bei Einmalsummen?
Statt eine größere Summe an einem einzigen Tag zu investieren, wird sie über
einen festen Zeitraum von typischerweise zwölf bis 24 Monaten in gleich großen
Tranchen angelegt. Bei niedrigen Kursen werden automatisch mehr Anteile gekauft,
bei höheren weniger. Das Ergebnis: ein günstigerer Durchschnittseinstand und ein
reduziertes Risiko, "am falschen Tag" eingestiegen zu sein.
Wie viel Liquidität sollte ich vorhalten?
Berg Finance arbeitet mit einer Vier-Jahres-Regel: Geld, das in den nächsten
vier Jahren planbar benötigt werden könnte, bleibt auf hochliquiden,
einlagengesicherten Konten. Erst was darüber hinausgeht, fließt in das Depot.
Diese klare Trennung schafft die psychologische Voraussetzung, in volatilen
Phasen nicht verkaufen zu müssen.
Wann ist ein Depotwechsel sinnvoll?
Wenn ein bestehendes Depot unklar strukturiert, zu konzentriert oder schlicht
teuer ist. Die Berg Finance GmbH bietet hierzu eine kostenfreie Depotanalyse -
Stärken, Schwächen und konkrete Anpassungsoptionen werden professionell
aufgezeigt, auf Wunsch ohne Verpflichtung zu einer Zusammenarbeit.
Warum nicht einfach 100 Prozent in einen Aktien-ETF?
Statistisch erzielt ein reines Aktienportfolio über sehr lange Zeiträume die
höchste Renditeerwartung. Praktisch halten viele Anlegerinnen und Anleger
Drawdowns von 30, 40 oder 55 Prozent jedoch nicht durch und verkaufen am
Tiefpunkt. Eine Beimischung aus Anleihen und Edelmetallen senkt die
Schwankungsbreite spürbar - und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, langfristig
dabei zu bleiben. Das ist der eigentliche Renditegewinn.
Wenn Sie eine Einmalsumme strukturiert anlegen, ein bestehendes Depot überprüfen
lassen oder Ihr Vermögen jenseits des Sparbuchs auf das nächste Niveau heben
möchten: Die Berg Finance GmbH
(https://www.linkedin.com/in/martin-berg-finance/) bietet eine kostenfreie
Depotanalyse und ein unverbindliches Erstgespräch (http://bergfinance.de) -
digital, ortsunabhängig, ohne Verkaufsdruck. Sie erhalten eine schriftliche
Bestandsanalyse mit konkreten Anpassungsempfehlungen, abgestimmt auf Ihre
persönliche Situation.
Pressekontakt:
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OTS: Berg Finance GmbH
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