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Berlin (ots) - In der vergangenen Nacht kam es zu zwei verheerenden Erdbeben
innerhalb weniger Minuten im Norden des Landes. Es wird von massiven Schäden,
vielen Toten und Verletzten berichtet.
Die Johanniter sind seit vielen Jahren in Lateinamerika aktiv und haben
Mitarbeitende in Ecuador. Deshalb prüfen sie jetzt, wie sie den Menschen in
Venezuela helfen können. "Wir müssen leider damit rechnen, dass die Zahl der
Toten und Verletzten noch erheblich steigen wird, wie wir aus unserer Erfahrung
mit anderen Naturkatastrophen wissen", sagt Magdalena Kilwing,
Johanniter-Fachbereichsleiterin für humanitäre Nothilfe. Sie hat schon viele
Einsätze der Johanniter nach Naturkatastrophen koordiniert und weiß worauf es
jetzt ankommt. "Das ganze Ausmaß der Schäden wird erst in ein paar Tagen klar
werden. Es gibt aber bereits Berichte von hunderten Verletzten und
Verschütteten. Die Krankenhäuser, die schon vor den Beben häufig in marodem
Zustand waren und mit Stromausfällen und fehlenden Medikamenten zu kämpfen
hatten, werden schnell an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen."
Das Erdbeben trifft ein Land, in dem ein Großteil der Bevölkerung in Armut lebt.
Millionen Menschen waren auch vor dem Beben schon dringend auf humanitäre Hilfe
angewiesen. Durch eine wirtschaftliche und politische Krise sind die Preise für
Grundnahrungsmittel kaum mehr bezahlbar. Millionen flohen vor der Armut in die
Nachbarländer. Auch eine medizinische Grundversorgung ist für den Großteil der
Bevölkerung nicht sichergestellt.
Die Menschen in Venezuela benötigen jetzt schnell Hilfe. Bitte spenden Sie:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Stichwort: "Erdbeben Venezuela"
IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (Bank für Sozialwirtschaft)
Hinweis für Redaktionen:
Magdalena Kilwing, Johanniter-Fachbereichsleiterin für humanitäre Nothilfe steht
für Interviews zur Verfügung.
Pressekontakt:
Sandra Lorenz, Fachbereichsleiterin Kommunikation Auslandshilfe, Tel.: 0172 /
563 87 40, medien@johanniter.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/14240/6301993
OTS: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
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