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Berlin (ots) - Das von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) erstrittene Urteil gegen
die Bayer AG vor dem Landgericht Köln ist rechtswirksam. Die DUH hatte wegen des
irreführenden Zukunftsversprechens Netto-Null-Emissionen ab 2050 gegen den
Glyphosat-Konzern Klimaklage erhoben (Az. 84 O 21/26).
Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:
"Mit dem Urteil haben wir den Skandalkonzern Bayer in die Schranken gewiesen.
Großkonzerne stehen nicht über dem Recht. Sie müssen sich an ihren öffentlichen
Versprechen messen lassen. Während sich Bayer öffentlich als Teil der Lösung
präsentiert, trägt das Unternehmen mit seinem Geschäftsmodell weiterhin zur
Zerstörung von Klima und Umwelt bei. Eins ist klar: Die Klimakrise wird nicht
gelöst, solange Chemieriesen ihre Profite über die planetaren Grenzen stellen.
Deshalb fordern wir von Bayer einen konsequenten Kurswechsel: weg von grünen
Marketingtricks hin zu einer transparenten und ehrlichen Klimaberichterstattung,
wirksamen Maßnahmen zur Reduktion der Klima- und Umweltbelastungen sowie dem
sofortigen Ausstieg aus der Produktion von Glyphosat. Dieses Urteil ist erst der
Anfang. Vor dem Europäischen Gericht machen wir weiter Druck gegen die
Genehmigung des Wirkstoffs Glyphosat - für ambitionierten und ehrlichen Klima-
und Umweltschutz und gegen dreistes Greenwashing."
Die DUH hat dem Konzern eine dreimonatige Umstellungsfrist für die Werbung
gewährt.
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
mailto:resch@duh.de, 0171 3649170
Agnes Sauter, Leiterin Ökologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung
mailto:sauter@duh.de, 0175 5724833
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
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OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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