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Straubing (ots) - Nur noch 1,32 Kinder werden pro Frau geboren, so wenig wie
seit Ende der 1990er Jahre nicht mehr. Zugleich liegt die Zahl der Neugeborenen
auf dem niedrigsten Stand der Nachkriegszeit. (...)
Ein Problem ist: Junge Menschen wachsen im Dauerkrisenmodus auf. Klimakrise,
Kriege, gesellschaftliche Spannungen bestimmen die Nachrichten, hinzu kommen
steigende Mieten, teure Energie, unsichere Jobs. Da ist die Frage nicht abwegig:
Kann ich mir, können wir uns Familie in dieser Welt überhaupt noch leisten?
(...)
Der Druck, sich nicht festzulegen oder auf den Traumpartner zu warten, ist groß.
Für eine alternde und schrumpfende Gesellschaft eine enorme Herausforderung.
(...)
Es muss also gelingen, jungen Menschen wieder mehr Lust zu machen auf das
Abenteuer Familie. Die Politik und die Gesellschaft insgesamt müssen sich
stärker um ein Umfeld bemühen, in dem Kinder nicht vor allem als Risiko und
Störfaktor wahrgenommen werden, sondern als Freude, Chance und Bereicherung.
Pressekontakt:
Straubinger Tagblatt
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Markus Peherstorfer
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