|
Berlin/Bonn (ots) - Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts, hat das
Reformpaket der Bundesregierung grundsätzlich als "erheblichen Fortschritt"
begrüßt, gleichzeitig aber die Verantwortlichen in der Politik aufgefordert, die
staatlichen Ausgaben zu begrenzen und in bestimmten Bereichen auch
zurückzuführen. "Wenn man Steuern senken will, muss man öffentliche Ausgaben
senken. Das geht nicht anders, und das ist der noch fehlende Teil dieses
Reformpakets", äußerte sich Fuest im Fernsehsender phoenix. So hätte man etwa
Subventionen oder andere staatliche Leistungen abbauen oder einfrieren müssen,
und bei der Rentenreform "beherzter vorgehen können", um den Bundeszuschuss zur
Rentenversicherung abzuschmelzen. "Dann erarbeitet man sich Spielräume", so der
Ifo-Präsident, der vor den Folgen einer mangelnden staatlichen Ausgabendisziplin
warnte: "Wenn man an dem Ausgabenanstieg, den wir haben, nichts ändert, dann
werden wir auf Dauer nicht niedrigere Steuern, sondern höhere Steuern haben."
Grundsätzlich begrüßte Fuest die von der Bundesregierung beabsichtigte
Möglichkeit einer längeren Befristung von Arbeitsverhältnissen, die den
aktuellen Erfordernissen Rechnung trage. "Wir leben in einer Zeit, in der wir
Strukturwandel brauchen, in der wir Unternehmen brauchen, die riskante
Investitionen tätigen." Dann müsse man rasch Beschäftigung aufbauen, aber eben
auch abbauen können, "denn sonst geht man das Risiko nicht ein".
Das gesamte Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/DJK (https://eur02.sa
felinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fphoenix.de%2Fs%2FDJK&data=05%7
C02%7CKommunikation%40phoenix.de%7C3e866a709a6a442e6add08ded84486b1%7C453fd66002
d54abb9653e86f1dc115aa%7C0%7C0%7C639185986021675620%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJF
bXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoy
fQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=aujtf99vgpgzCAMf38geKfIHyTDqWwRDZvOLnvGjDqI%3D&reser
ved=0)
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
mailto:kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6511/6307191
OTS: PHOENIX
|