|
Frankfurt (ots) - Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet
US-Präsident Donald Trump und seine MAGA-Bewegung die größten Partycrasher sind.
Sie haben mit ihrer Politik der Mehrheit der Menschen erst die gute Laune
verdorben und dann mit einem sehr schlichten Programm und einer eindimensionalen
Sicht auf die 250-jährige Geschichte des Landes die Lust auf das Fest genommen.
Nun feiert in dem wie selten zuvor gespaltenen und von Krisen geschüttelten Land
ohne große Euphorie eher jeder für sich. Doch was wäre alles möglich, wenn
US-Bürgerinnen und US-Bürger wie ursprünglich angepeilt ein Jahr lang nicht nur
feiern, sondern versuchen würden, mit nachdenklichen, tiefgründigen und
selbstreflexiven Formen des Gedenkens der komplexen US-Geschichte mit all ihren
Widersprüchen, Verfehlungen und Erfolgen gerecht zu werden? Es wäre mehr drin
gewesen als das hohle Loblied Trumps und der Seinen auf eine angeblich perfekte
Nation, die so gar nicht gedacht war.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/10349/6307923
OTS: Frankfurter Rundschau
|