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Mainz (ots) - Fünf Jahre Ahrtalflut
Landrätin fordert weiter Geld vom Land RLP für Personaleinsatz in der Verwaltung
Die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand (parteilos), fordert vom
Land Rheinland-Pfalz weiter zusätzliches Geld für Personal in ihrer Verwaltung.
Zwar habe es nach der Flutkatastrophe fünf Millionen Euro für den
Personalmehrbedarf gegeben, das Geld sei aber in diesem Jahr auf drei Millionen
gekürzt worden und im nächsten Jahr sei gar kein zusätzliches Geld mehr
eingeplant, sagte Weigand in der Sendung "SWR1 Leute Live". Dagegen habe zum
Beispiel Nordrhein-Westfalen vergangene Woche weitere 15 Millionen für die
Verwaltungen versprochen für den Pesonal-Mehrbedarf in den besonders betroffenen
Kommunen. Weigand wörtlich: "Wir hoffen jetzt, dass Rheinland-Pfalz diesem guten
Beispiel bald nachfolgt und doch die Gelder wieder aufstockt, weil wir um die 10
Millionen Personal-Mehrkosten an der Stelle haben."
Außerdem forderte Weigand vom Bund, den Wiederaufbaufonds auch für die Förderung
von Regenrückhaltebecken zu öffnen. Bisher decke der Fonds diese nicht mit ab.
Weigand bezifferte die Kosten für die insgesamt benötigten 17 Becken auf bis zu
zwei Milliarden Euro. "Es braucht politischen Willen auf der Bundesebene, um zu
sagen wir dürfen den Aufbauhilfefond dafür nutzen" so Weigand. Bundeskanzler
Friedrich Merz, der am Dienstag zur Gedenkfeier nach Ahrweiler komme, müsse die
Notwendigkeit solcher Investitionen erkennen, sagte Weigand dem SWR.
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OTS: SWR - Südwestrundfunk
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