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Stuttgart (ots) - Würde der Staat nicht beim Unterhaltsvorschuss parat stehen,
müssten andere Sozialkassen einspringen. Und das so lange, wie die Bedürftigkeit
gegeben ist. Das hat nichts mit dem Alter zu tun. Die Bezugsgrenze des
Unterhaltsvorschusses von 18 auf 16 Jahre zu senken, wie
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) es vorsieht, ist inhaltlich Blödsinn.
Die wenigsten 16-Jährigen stehen finanziell auf eigenen Füßen - und für
diejenigen, die ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können, gibt es schon
heute keinen Unterhaltsvorschuss mehr. Der Bedarf wird geprüft, das ist richtig
so. Ob ausreichend geprüft wird, welcher Vater sich einen schlanken Fuß macht,
ist strittig. Da einen Gang zuzulegen, wäre begrüßenswert.
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