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Bochum (ots) - Für die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS)
sind die anstehenden Reformen im Gesundheits- und Sozialbereich in mehrfacher
Hinsicht bedeutsam, vereint sie als Verbund unter ihrem Dach gleich drei
tangierte Bereiche: die Rentenversicherung DRV KBS, die Krankenkasse KNAPPSCHAFT
und die Minijob-Zentrale. Auch die Vertreterversammlung diskutierte in ihrer
Sitzung am 15. Juli 2026 die aktuellen politischen Entwicklungen.
"Wir verfolgen die Debatten in Berlin intensiv. Als DRV KBS sehen wir es als
unsere Verpflichtung, anstehende Veränderungen aktiv und konstruktiv zu
begleiten. Wir stehen bereit, unser Fachwissen einzubringen und im Dialog
Lösungen für unsere Versicherten zu entwickeln, die Nachhaltigkeit und
Solidarität verbinden", betont Maike Matthiessen, Vorsitzende der
Vertreterversammlung.
In der Vertreterversammlung stand auch das Tagesgeschäft auf dem Programm. Neben
Bestellungen und Amtsentbindungen in den Gremien der KBS und den
Geschäftsberichten der verschiedenen Verbundbereiche lag der Schwerpunkt der
Beratungen auf den Finanzen.
Die Vertreterversammlung befasste sich sowohl mit dem Rechnungsabschluss für das
Jahr 2025, der aktuellen Lage als auch mit der Finanzperspektive für das Jahr
2026.
Die KNAPPSCHAFT konnte in 2025 ihre Mindestrücklage auffüllen und den
Zusatzbeitrag für 2026 auf 4,3 Prozent absenken. Wie allgemein in der GKV
steigen in der KNAPPSCHAFT weiterhin die Ausgaben deutlich stärker als die
Einnahmen. Insgesamt betrugen die Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung
11,1 Mrd. Euro.
Für die Alterssicherung betrugen die Leistungen der DRV KBS im Jahr 2025
insgesamt 33,0 Milliarden Euro. Im Jahr 2026 erwartet die Rentenversicherung
eine Rentenerhöhung in Höhe von 4,24 Prozent.
Mit großer Freude blickt die Vertreterversammlung auf die bei der DRV KBS
angesiedelte Bundesfachstelle Barrierefreiheit. Sie feiert in diesem Jahr ihr
zehnjähriges Bestehen.
Mit der Bundesfachstelle Barrierefreiheit gibt es erstmals in Deutschland eine
zentrale Stelle, die das bestehende Wissen zur Barrierefreiheit systematisch
sammelt, aufbereitet und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Mit ihrem
Wissen berät die Bundesfachstelle in erster Linie diejenigen, die nach dem
Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und anderen Rechtsvorschriften des Bundes
zur Barrierefreiheit verpflichtet sind. Nach dem
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das 2025 vollständig in Kraft getreten
ist, berät die Fachstelle auch Kleinstunternehmen.
Bildmaterial zu der Pressemitteilung finden Sie hier: Maike Matthiessen
(Arbeitgebervertreterin), Vorsitzende der Vertreterversammlung
(https://www.kbs.de/SharedDocs/Bilder/DE/Presse/Selbstverwaltung/Matthiessen)
Bildunterschrift:Maike Matthiessen (Arbeitgebervertreterin), alternierende
Vorsitzende der Vertreterversammlung - Foto: KBS/Melanie Garbas
Zur Knappschaft-Bahn-See:
Mit ihrem einzigartigen Verbund aus gesetzlicher Rentenversicherung,
Renten-Zusatzversicherung, Arbeitgeberversicherung und der Kranken- und
Pflegeversicherung KNAPPSCHAFT mit einem eigenen medizinischen Kompetenznetz
nimmt die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) in der
Sozialversicherung einen besonderen Platz ein. Darüber hinaus werden alle
geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse durch die Minijob-Zentrale unter dem
Dach der KBS betreut. Zum Verbund gehören weiterhin unter anderem die
Bundesfachstelle Barrierefreiheit, die Seemannskasse und die
Künstlersozialkasse. Daneben übernimmt die KBS mit der Überwachungsstelle für
die Barrierefreiheit von Informationstechnik und der Fachstelle für Fördermittel
des Bundes weitere Aufgaben im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und
Soziales. Weitere Informationen unter https://www.kbs.de/DE/Home/node.html
Pressekontakt:
Sandra Antoni
Pressesprecherin
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
Pieperstr. 14-28
44789 Bochum
Tel. 0234 304-85200
mailto:sandra.antoni@kbs.de
http://www.kbs.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/76022/6315140
OTS: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
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