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München (ots) - Thüga-Chef Dr. Constantin H. Alsheimer fordert klaren
Ordnungsrahmen.
Anlässlich der am Freitagabend gestarteten Länder- und Verbändeanhörung zum
Netzpaket erklärt der Vorsitzende des Vorstands der Thüga, Dr. Constantin H.
Alsheimer:
"Das Netzpaket korrigiert einen zentralen Fehler der Energiewende. Wer
Anschlüsse nur nach Eingangsdatum vergibt, steuert am System vorbei.
Netzbetreiber sollten Anschlussbegehren stärker nach netz- und systemdienlichen
Kriterien ordnen können. Nur so lassen sich Engpässe vermeiden, Verfahren
beschleunigen und Investitionen auf den erforderlichen Netzausbau abstellen. Was
es jetzt braucht, ist ein klarer Ordnungsrahmen: transparent,
diskriminierungsfrei und bundesweit einheitlich."
Zur ebenfalls konsultierten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ergänzt
Alsheimer:
"Mehr Markt bei den erneuerbaren Energien ist folgerichtig. Direktvermarktung
und flexible Förderinstrumente können helfen, Ausbau, Effizienz und
Systemverantwortung besser auszubalancieren. Entscheidend ist nun die Umsetzung:
Neue Instrumente wie zweiseitige Differenzverträge müssen rechtssicher,
praktikabel und mit vertretbarem Aufwand handhabbar sein. Förderung, Netz und
Markt sollten künftig zusammen betrachtet und gemeinsam geordnet werden. Nur
dann entsteht die Grundlage für eine effiziente Energiewende."
Pressekontakt:
Dr. Detlef Hug
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