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Frankfurt (ots) - Mit jedem Tag des wieder aufgeflammten Kriegs der USA gegen
den Iran wird deutlicher, dass der militärische Konflikt so schnell nicht wieder
enden wird. Statt erneut zu verhandeln, versuchen beide Seiten, ihre Ziele
wieder militärisch durchzusetzen. In dieser Pattsituation spielt das
radikalisierte Mullah-Regime auf Zeit, die die US-Administration wegen der
steigenden Energiepreise so kurz vor den Zwischenwahlen im November nicht hat.
Teheran ist der Weltmacht USA zwar militärisch unterlegen, hat aber mit der
Straße von Hormus ein Machtmittel, das ihr die Regierung von US-Präsident Donald
Trump nicht nehmen kann. Trump fehlen dafür die Optionen. Die damit verbundenen
schlechten Nachrichten werden also vorerst nicht abreißen. Die Ölpreise bleiben
hoch. Die Zahl der Opfer steigt - auch im Iran und in den Golf-Staaten, die
Teheran mit Angriffen terrorisiert. Und die Menschen im Iran leiden weiter
sowohl unter den Folgen der US-Angriffe als auch unter den Repressalien der
Mullahs.
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