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Bielefeld (ots) - Ob fest angestellt oder selbstständig - wer über einen Wechsel
in die private Krankenversicherung nachdenkt, sollte 2026 nicht ungenutzt
verstreichen lassen. Für Angestellte schließt sich im nächsten Jahr eine Tür,
die sich so schnell nicht wieder öffnet. Und Selbstständige tragen die
steigenden Kassenbeiträge allein.
Die GKV wird planbar teurer
Zum 1. Januar 2026 hat das Bundesgesundheitsministerium den durchschnittlichen
Zusatzbeitrag auf 2,9 Prozent angehoben. Zusammen mit dem allgemeinen
Beitragssatz von 14,6 Prozent zahlen gesetzlich Versicherte im Schnitt 17,5
Prozent ihres Bruttoeinkommens, dazu kommt die Pflegeversicherung. Seit 2015 hat
sich der Zusatzbeitrag mehr als verdreifacht, und der Bundesrechnungshof spricht
von einer Deckungslücke, die jedes Jahr um sechs bis acht Milliarden Euro
wächst. Bis 2029 rechnet das Ministerium selbst mit rund 4 Prozent.
Freiwillig versicherte Selbstständige trifft das besonders hart: Sie zahlen den
vollen Satz ohne Arbeitgeberanteil - aktuell bis zu rund 1.017 Euro monatlich.
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Was die PKV anders macht
In der privaten Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach dem
vereinbarten Leistungsumfang, nicht nach dem Einkommen. Dazu kommen
Chefarztbehandlung, freie Arztwahl, schnellere Facharzttermine und bessere
Erstattungen bei Zahnersatz. Angestellte erhalten 2026 zudem bis zu rund 508
Euro Arbeitgeberzuschuss monatlich.
Der Countdown läuft: 2027 schließt sich die Tür
Am 10. Juli 2026 haben Bundestag und Bundesrat das
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. Damit steigt die
Versicherungspflichtgrenze zum 1. Januar 2027 außerordentlich - von 77.400 auf
voraussichtlich rund 84.600 Euro Jahresbrutto. Ein Angestellter mit 80.000 Euro
Gehalt kann also 2026 wechseln, 2027 nicht mehr. Selbstständige sind an diese
Grenze nicht gebunden, für sie zählt das Eintrittsalter.
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Ein PKV-Wechsel ist eine langfristige Entscheidung: Familienversicherung
entfällt, eine Rückkehr in die GKV ist später nur eingeschränkt möglich. Eine
individuelle Beratung ist deshalb unerlässlich.
Pressekontakt:
Julian Zimmermann
mailto:info@amaxconsulting.de
+49 176 20308196
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OTS: Amax Consulting GmbH
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